Montag, 29. November 2010

Stromanbieter Teldaflex und Flexstrom in der Kritik

Es scheint sich auf absehbare Zeit nicht zu ändern: Die Strompreise steigen unaufhörlich weiter. Es gibt nur zwei Möglichkeiten, da gegen zu halten: Einerseits gezielt Strom zu sparen und andererseits zu einem günstigen Anbieter zu wechseln.

Diverse Onlineportale, wie beispielsweise Verivox, bieten einen Stromkostenvergleichsdienst (genannter wurde von Stiftung Warentest mit "Sehr gut" ausgezeichnet) und erleichtern einem den Wechsel. Sollte man meinen und meinen auch diverse Ratgeberportale.

Doch Vorsicht: Viele Portale zeigen nur die Angebote für Neukunden zum Tag der Recherche, nicht aber die Fallstricke, die manche Energieversorger gespannt haben. Es geht zunächst nur um die Kundengewinnung - da wird zunächst einmal ein Schnäppchenangebot unterbreitet. Was dann später folgt, erzählen Leserbriefe bei Stiftung Warentest.

Tarife mit Vorkasse oder Kauktion, Preiserhöhungen nach drei Monaten, verklausulierte Bonus-Bedingungen, knappe Kündigungsfristen - das sind nur einige der Probleme, auf die Wechsler zur Teldaflex oder Flexstrom trafen.

Im Gegensatz zum Telefonnetz kann bei der Stromversorgung zumindest eins nicht passieren: Dass das Netz gekappt wird und man stromlos dasteht. Misslingt ein Wechselversuch, springt wieder der letzte Vertragspartner ein.

Von daher kann die Empfehlung nur lauten: Das Kleingedruckte genau so gründlich (oder gründlicher) zu lesen, wie bei einem Handyvertrag. Und im Zweifel bei den allergünstigsten Anbietern im Web zu recherchieren. Meist finden sich für die schwarzen Schafe in diversen Portalen schnell entsprechende Erfahrungsberichte.

Übrigens: Man muss nicht sofort wechseln, wenn einem der aktuelle Vertrag zu teuer erscheint. Mitunter reicht eine Anfrage und das Andeuten, einen Wechsel ins Auge zu fassen, um einen "Hausvertrag" zu besseren Konditionen zu erwirken. Dies sollte man daher als allererstes probieren.



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myby.de



1 Kommentar:

Ramona hat gesagt…

Man sollte unbedingt den Anbieter wechseln, nur so kommt Bewegung in den Markt. Ich mache dies nun jedes Jahr. Zum Glück hatte ich mit Vorauszahlungen noch keinen Ärger. 2009 lief aber beim Wechsel einiges schief. Wen es interessiert: "Gegen den Strom" (betrifft TelDaFax und Flexstrom).

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