Dienstag, 30. November 2010

B-Ware hilft Geld sparen

Prinzipiell findet sich sogenannte B-Waren in vielen Branchen. Besonders häufig jedoch im Bereich der Elektronik-Produkte. Der Grund ist zumeist, aber nicht immer, das Widerrufsrecht bei Online-Shops, mit denen Händler im Internet leben müssen.

Aber auch Vorführ- und Ausstellungsstücke sowie sogenannte Garantiereparaturen landen oftmals als B-Ware wieder in den Shops.

Viele Anbieter verstecken ihre B-Ware etwas - wollen sie sich doch den Abverkauf der Neuware nicht selbst erschweren. Letztlich kann man für B-Ware nur 80 bis 90% des Neupreises erzielen - und dies oft nur, weil die Originalverpackung ein paar Schrammen hat.

Die einzelnen Shopbetreiber unterscheiden sich vor allem auch darin, wie sie die B-Ware anbieten. Während man in einem Shop eine detaillierte Mängelbeschreibung für jeden einzelnen Artikel findet, begnügen sich andere Händler mit Textbausteinen, wie "kann Gebrauchsspuren aufweisen". In solchen Fällen muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er dies akzeptieren will. Allerdings: Das Risiko ist gering, denn das Rückgaberecht von 14 Tagen gilt für B-Ware ebenso wie für Neuwaren. Das Widerrufsrecht macht hierbei keinen Unterschied. Allenfalls die Rücksendekosten bei Waren unter 40.- EUR muss der Besteller aufbringen, wenn der Händler ihn beim Kauf darauf hingewiesen hat.

Unterschiedlich ist auch der Gewährleistungszeitraum verschiedener Anbieter. Manche räumen zwei Jahre ein, andere Händler begrenzen diese auf ein Jahr. Auch hierzu sollte man sich genau informieren.

Ansonsten gilt: Mit B-Ware lässt sich einiges Geld sparen - vielleicht auch noch beim aktuellen Weihnachtseinkauf.

Hier noch einige Anbieter von B-Ware als Direktlink: Amazon, Apple, CyberportSony und t-online.



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