Dienstag, 12. Oktober 2010

Probleme mit JPG in Browsern

Das Dateiformat JPEG gibt es schon oder erst (je nach Betrachtungsweise) seit 1992 und es hat sich inzwischen im Internet etabliert. Auch wenn inzwischen über neue Dateiformate nachgedacht wird, dominiert JPG über PNG oder das gute alte GIF.

Doch JPG ist nicht immer JPG - zumindest nicht in der Form, wie es im Internet gebraucht wird. Die Folge: Browser können die entsprechende Datei nicht darstellen. Bevor nun jemand an seinen HTML-Kenntnissen zweifelt oder seinem Webbrowser die Schuld gibt: Die Ursache liegt nicht selten ganz woanders. Wie bereits angedeutet, gibt es JPG-Dateien unterschiedlicher Art. Erhält man eine JPG-Datei zugeliefert oder speichert sie aus Versehen selbst als CYMK-Datei für die Druckvorstufe ab, sind die genannten Probleme zu erwarten - viele Browser verweigern die Arbeit.

Verschiedene JPG-Auflösungen Quelle: André Karwath

Relativ simpel ist die Lösung des Problems: Die entsprechende Datei einfach noch einmal im einer Grafiksoftware öffnen und mit der Option RGB-Farbraum speichern. Dazu braucht man keine spezielle Software - die Bordmittel des Betriebssystems reichen hierfür bereits aus.

Fazit: Mitunter sucht man den Fehler einfach an der falschen Stelle. Die Dateierweiterung (hier: JPG) ist kein Garant dafür, dass diese Datei auch tatsächlich im "richtigen" Format vorliegt. Dass man selbst falsch speichert, dürfte die Ausnahme sein. Wer jedoch Bildmaterial z.B. von Werbeagenturen bezieht, kann durchaus in in diese Falle tappen...



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