Sonntag, 31. Oktober 2010

Rechtsanwalt Florian Giese mahnt ab

In der Vergangenheit hörte ich immer nur von anderen, dass sie eine Abmahnung von RA Florian Giese erhalten hätten. Inzwischen habe ich selbst zwei in der Eingangsbox.



Weiter imText:

"Genau aus diesem Grund unterbreitet unsere Kanzlei ihnen nun folgendes Angebot:
Um weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und anderen offiziellen Unannehmlichkeiten wie Hausdurchsuchungen, Gerichtsterminen aus dem Weg zu gehen, gestatten wir ihnen den Schadensersatzanspruch unseres Mandanten aussergerichtlich zu loesen.
Wir bitten Sie deshalb den Schadensersatzanspruch von 100 Euro bis zum 18.10.2010 sicher und unkompliziert mit einer UKASH-Karte zu bezahlen. Eine Ukash ist die sicherste Bezahlmethode im Internet und fur Jedermann anonym an Tankstellen, Kiosken etc. zu erwerben.
Weitere Informationen zum Ukash-Verfahren erhalten Sie unter: http://www.ukash.com/de
Senden Sie uns den 19-stelligen Pin-Code der 100 Euro Ukash an folgende E-Mailadresse zahlung@rechtsanwalt-giese.info


Geben Sie bei Ihre Zahlung bitte ihr Aktenzeichen an!


Sollten sie diesen Bezahlvorgang ablehnen bzw. wir bis zur angesetzten Frist keinen 19- stelligen
Ukash PIN-Code im Wert von 100 Euro erhalten haben, wird der Schadensersatzanspruch offiziell
aufrecht erhalten und das Ermittlungsverfahren mit allen Konsequenzen wird eingeleitet. Sie erhalten
dieses Schreiben daraufhin nochmals auf dem normalen Postweg."

Was auffällt: Der Verfasser hat zunächst einmal keine Umlaute auf der Tastatur und bemüht sich auch nicht, diese einzufügen.

Die Mailadresse hat sich innerhalb der sieben Tage, die zwischen den beiden "Mahnungen" lag, auf wundersame Weise geändert - von zahlung@rechtsanwalt-giese.info in giese@ra-giese.info. Auch wurde beim zweiten Mal vermieden, eine falsche (beliebige) Empfänger-Mail zu verwenden.

Das Dumme an der Sache ist, dass es die Kanzlei tatsächlich gibt und dass hier die Identität einer Person missbraucht wird. Deshalb sieht sich die Kanzlei gezwungen, bereits auf der Startseite http://www.rechtsanwalt-giese.de/ entsprechend zu demenetieren.

Warnung und Mitteilung vom 26.10.2010 - 9:00 Uhr

"Rechtsanwalt Florian Giese ist nicht Urheber von betrügerischen E-Mails mit dem Betreff "Ermittlungsverfahren gegen Sie". Hierbei handelt es sich um Spam-Mails von Betrügern.


Der Sachverhalt ist hier bekannt und Beweismittel sind ausreichend vorhanden. Bitte sehen Sie von Telefonanrufen und E-Mails ab und lesen Sie zunächst diese Mitteilung. Ich danke für Ihr Verständnis.


Update vom 26.10.2010: Die Betrüger versenden seit dem 20.10.2010 Spam-Mails mit dem Betreff "Ermittlungsverfahren gegen Sie" unter Verwendung der Domain "ra-giese.info". Diese identischen Mails sind ebenfalls gegenstandslos und brauchen von Ihnen nicht beachtet zur werden. Die Domain "ra-giese.info" ist von dem Dienst "PrivacyProtect.org" heute Nacht gelöscht worden."

Das Ganze ist "natürlich" ein Hase- und Igel-Spiel, da der Versender der falschen Mails immer wieder neue Mail-Absender-Adressen ins Spiel bringt und die Kanzlei zum Reagieren zwingt.

Den Stress und den Ärger hat also zunächst die Kanzlei, deren Identität hier missbraucht wird. Aber auch der unerfahrene Internet-Nutzer, der eine solche Mail erhält, wird erst einmal erschrecken.

Kurzum: Die Mail kann einfach gelöscht werden. Oder wie auf der Website der Kanzlei zu lesen ist: "In diesem Zusammenhang hat mir die Polizei Hamburg mitgeteilt, dass sofern bei den Betroffenen kein Schaden entstanden ist, diese also die geforderten 100,00 EUR nicht bezahlt haben, die SPAM-Mail einfach gelöscht werden soll."

Sollte jemand bereits Geld überwiesen haben wird geraten, Strafanzeige ausschließlich bei der örtlich zuständigen Polizeidienststelle zu erstatten.



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Mittwoch, 27. Oktober 2010

Fotos drucken leicht gemacht

[Trigami-Anzeige]

Sie stehen bei Rossmann und dm, sie stehen im Mediamarkt und an vielen anderen Standorten – die neuen Fotodrucker von Kodak. Ich habe jetzt erstmals ausgewählte Fotos mittels einer Kodak-Station ausgedruckt. Und ich muss zugeben: Es war einfacher, als ich dachte.

Zunächst: Die Station hat alle Schnittstellen, die man sich vorstellen kann – vom CD-Laufwerk über die SD-Karte bis zum USB-Stick-Anschluss (und noch einige mehr). Ich selbst hatte mich dafür entschieden, die ausgewählten Fotos auf einen USB-Speicherstick zu kopieren. Dieser enthielt in anderen Ordnern bereits MP3-Dateien, Videos und weitere Fotos sowie Grafiken. Die Software hat dies sehr schnell ausgelesen und mich gefragt, was ich denn nun drucken wolle. Das ganze Menü war intuitiv aufgebaut und auch ohne Computer- oder Fachkenntnisse schnell nutzbar.

Im konkreten Fall gab ich an, welcher Ordner für mich relevant ist und dass ich alle Fotos aus diesem Verzeichnis gedruckt haben möchte. Zunächst kam der kodierte Bon für das Bezahlen an der Kasse, dann wurden die (konkret 24) Fotos wechselweise in zwei Auffangschalen ausgeworfen. Nach geschätzt 15 Minuten war ich – wohlbemerkt ohne Vorkenntnisse – mit meinem Auftrag „durch“ und konnte meine Fotos mitnehmen.


Neben den „normalen“ Fotos bieten die Kodak-Automaten noch eine ganze Menge mehr, wie zum Beispiel Fotokalender oder Grußkarten. Auch kann man vor Ort die Fotos optimieren, um beispielsweise rote Augen zu entfernen, Ausschnitte zu wählen u.a. mehr. Diese Optionen sind jedoch ist nicht wirklich mein Ding – das mache ich lieber im Vorfeld in aller Ruhe zu Hause. Interessant ist diese Möglichkeit jedoch für alle, die den „Umweg“ über den Computer – aus welchen Gründen auch immer – scheuen und direkt von der Kamera zu fertigen Ergebnissen gelangen wollen.

Nicht unerwähnt bleiben soll, dass gerade die Aktion „Uuund... Action“ läuft, bei der man interessante Preise abfassen kann. Die Bon-Nummer auf dem erwähntem Kassenbon ist quasi die Eintrittskarte...

Fazit: Der Kodak Picture Kiosk erfüllte meine Erwartungen und da ich eh der Auffassung bin, dass Fotos nur auf der Festplatte gespeichert nicht die beste Lösung sind, möchte ich dazu ermuntern, zumindest von den besten Schnappschüssen auch Prints zu erstellen. Und Kodak ist dabei mehr als hilfreich...

Dienstag, 26. Oktober 2010

Stuttgart 21 und das politische Taktieren

Am 24. September hatte ich mich zu Stuttgart 21 positioniert – oder es zumindest versucht. Es war vor dem 30. September, als ich schrieb: „Der Vorteil im Internet: Es gibt keine Polizei, die knüppelt. Es entstehen keine realen Schäden, auch keine Kollateralschäden – sofern man vernünftig miteinander kommuniziert.“.

Ich ahnte damals nicht, dass diese Aussage durch die realen Ereignisse nachträglich eine so hohe Relevanz bekommen sollte.

Und ich schrieb auch: „Dumm nur, dass bald wieder Wahlen anstehen.“. Das haben inzwischen wohl alle Parteien begriffen. Und sie (re-)agieren. Wie zum Beispiel die Grünen.


Screenshot von:
http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/der-widerstand-geht-weiter-keine-polizeigewalt.html

Mir stellt sich die Frage, ob das nicht reiner Populismus ist, ob der Zweck die Mittel heiligt. Man mag für oder gegen Stuttgart 21 sein – aber dies bitte mit fundierten Wissen und dem nötigen lokalem Feedback. Ich selbst habe mir inzwischen von Jemanden, der in Stuttgart gelebt hat, erklären lasen, welche Bedeutung der Schlossgarten für die Einheimischen hat. Einriffe in Umwelt, Grundwasser, Denkmäler und privates Eigentum können von Aussenstehenden nur ansatzweise nachempfunden werden.

Was Hamburger, Frankfurter, Dresdner oder Münchener (um nur einige zu nennen) für einen lokalen Bezug zu Stuttgart 21 haben, erschließt sich mir nicht. Und daher auch nicht die Einladung der Grünen zu den „wöchentlichen Schwabenstreichen“.

Natürlich kann man sich bundes- oder gar weltweit eine Meinung zu Stuttgart 21 bilden. Ich bin jedoch der festen Überzeugung, dass die Objektivität leidet, je weiter man vom Ort des Geschehens entfernt ist. Weil man dann immer auf Informationskanäle Dritter angewiesen ist.

Aufrufe zu Protesten auf Bahnhöfen bundesweit halte ich persönlich für eine Instrumentalisierung zu parteipolitischen Zwecken – hier von den Grünen initiiert bzw. unterstützt. Stuttgart 21 läuft Gefahr, von der Sachdiskussion zum Test über die Möglichkeiten des kollektiven Widerspruchs zu werden. Das ist einerseits nützlich für ein neues, zeitgemäßes Demokratieverständnis In Deutschland (auch in Hinblick der Nutzung der digitalen Medien), schadet aber im konkreten Fall der Lösungsfindung vor Ort.

Die Parteien müssen sich fragen lassen, wie sie sich in der Vergangenheit zu Stuttgart 21 positioniert haben. Und auch kritische Fragen beantworten, weshalb sie plötzlich eine andere Meinung vertreten. Nur wegen der Wahlen?

Update

"Protestforscher" (interessante Berufsbezeichnung) waren bei Stuttgart 21 aktiv und haben 1500 Demonstranten befragt. Die Ergebnisse der Befragungen sind schon interessant und bestätigen im Wesentlichen meine Vermutungen.

"Viele sehen Stuttgart 21 als Chance, sich für eine Aufwertung von direkter Demokratie im Staat einzusetzen. 84 Prozent der Protestierenden mit dem Funktionieren der Demokratie nicht zufrieden, was deutlich mehr ist als der Deutschland-Schnitt von 51 Prozent."

Der komplette Text ist hier nachzulesen.




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Mittwoch, 13. Oktober 2010

Das Wunder von Chile – von außen betrachtet

Seit dem 5. August harrten 33 Bergleute verschüttet in 622 Meter Tiefe aus. Und warteten auf ihre Rettung. Bis zum heutigen 13. Oktober. Dagegen ist ein zwölfstündiger Stopp im Tunnel zwischen Frankreich und England eine kleine Randepisode. Und der Stillstand eines ICE auf freier Strecke von einer oder mehreren Stunden schon nicht mehr erwähnenswert. Zeit ist relativ und mir ist bewusst, dass man dies nicht vergleichen kann.


Auch wenn Bergleute „anders ticken“ als wir, die wir über der Erde meist bei Tages- oder gar Sonnenlicht arbeiten – 70 Tage in der Tiefe eingeschlossen zu sein, ist Stress pur. Auch für erfahrene Bergleute.

Allein die Vorstellung der Situation – ich gebe es zu – ist weit mehr als ein ungutes Gefühl. Vielleicht deshalb (oder um es besser zu verstehen) habe ich mir die letzte Nacht um die Ohren geschlagen und den Livestream im Web verfolgt.


Als anfangs die Rettungskapsel mit Hammer und Meißel bearbeitet wurde, Kabel einfach „verzwirnt“ wurden, glaubte ich mich in die Zeit der Improvisation in der DDR versetzt. Auch irritierte mich, dass das Zugseil nicht in der Mitte der Seilbrücke (korrekter Begriff?) hing. Aber: Ich bin Laie und dort sind Profis am Werk. Von daher...


Gegen 0:45 Uhr ging es dann los - Präsident Piñera hielt eine Ansprache und mit einiger Wartezeit konnte man 2:35 Uhr einen Testlauf der Rettungskapsel miterleben. Allein die Tatsache, dass der Durchmesser der Röhre mit 60 cm kleiner ist, wie der Gulli eines Dorfkanales, sorgt für Gänsehaut.

4:19 Uhr fährt – nach mehreren Proben - der erste Retter mit der Kapsel nach unten. Knapp ein Stunde später ist der erste Bergmann gerettet - Florencio Ávalos Silva.


5:27 Uhr fährt ein weiterer Helfer nach unten, zu den noch ausharrenden Eingeschlossenen. 7:08 Uhr ist der dritte Kumpel in Sicherheit. Zwischenzeitlich gibt es Ansprachen hochrangiger Staatsfunktionäre, die mich (wie auch die aufwändige Deko und Ausstattung der Bergleute) ein wenig an die DDR früher und Nordkorea heute erinnern. Ich werde das Gefühl nicht los, dass sich selbst ein Bergwerksunglück noch politisch vermarkten lässt.


10:34 Uhr ist der sechste Verschüttete gerettet. Die Rettungsaktion läuft bislang (Stand: 18:45) erfolgreich weiter. Die letzte Nacht hat auch auf politischer Ebene etwas gebracht: Chile und Bolivien sind sich wieder ein ganzes Stück näher gekommen.


Bleibt zu hoffen, dass alle Verschütteten und die eingefahrenen Helfer heil an die Oberfläche gelangen und dass Unglücke dieser Art, über deren Ursachen ich jetzt nicht mutmaßen möchte, künftig der Vergangenheit angehören.



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Dienstag, 12. Oktober 2010

Probleme mit JPG in Browsern

Das Dateiformat JPEG gibt es schon oder erst (je nach Betrachtungsweise) seit 1992 und es hat sich inzwischen im Internet etabliert. Auch wenn inzwischen über neue Dateiformate nachgedacht wird, dominiert JPG über PNG oder das gute alte GIF.

Doch JPG ist nicht immer JPG - zumindest nicht in der Form, wie es im Internet gebraucht wird. Die Folge: Browser können die entsprechende Datei nicht darstellen. Bevor nun jemand an seinen HTML-Kenntnissen zweifelt oder seinem Webbrowser die Schuld gibt: Die Ursache liegt nicht selten ganz woanders. Wie bereits angedeutet, gibt es JPG-Dateien unterschiedlicher Art. Erhält man eine JPG-Datei zugeliefert oder speichert sie aus Versehen selbst als CYMK-Datei für die Druckvorstufe ab, sind die genannten Probleme zu erwarten - viele Browser verweigern die Arbeit.

Verschiedene JPG-Auflösungen Quelle: André Karwath

Relativ simpel ist die Lösung des Problems: Die entsprechende Datei einfach noch einmal im einer Grafiksoftware öffnen und mit der Option RGB-Farbraum speichern. Dazu braucht man keine spezielle Software - die Bordmittel des Betriebssystems reichen hierfür bereits aus.

Fazit: Mitunter sucht man den Fehler einfach an der falschen Stelle. Die Dateierweiterung (hier: JPG) ist kein Garant dafür, dass diese Datei auch tatsächlich im "richtigen" Format vorliegt. Dass man selbst falsch speichert, dürfte die Ausnahme sein. Wer jedoch Bildmaterial z.B. von Werbeagenturen bezieht, kann durchaus in in diese Falle tappen...



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Sonntag, 10. Oktober 2010

Wochenrückblick 2. Oktoberwoche 2010

Westerwelle wirbt für Massenvernichtungswaffen im Nahen Osten





Ablesen kann so einfach sein. Eigentlich. Die Frage ist: War der Fehler bereits im Manuskript oder hat Guido kurz und fast unbemerkt versucht, frei zu sprechen?

Egal, wie die Antwort ausfällt: Solch ein Fehler in einer Rede vor der UNO ist einfach nur peinlich. "Arbeit muss sich wieder lohnen" - wenn sie denn richtig gemacht wird...

Samstag, 9. Oktober 2010

Der Umwelt zuliebe – eine Taschenlampe mit ökologischem Anspruch

[Trigami-Review]

Ich hatte ja bereits in der Vergangenheit "kleinere" LED LENSER im Test und war bei deren Anwendung – ich nutze sie vorrangig als Fotograf bei Nachtaufnahmen – sehr angetan. Um so gespannter war ich auf die neue LED LENSER M7R, die einerseits noch mehr Lichtleistung verspricht und andererseits die Vorzüge der Wiederaufladbarkeit mitbringt. Außerdem hat sie per Microcontroller gesteuerte Lichtprogramme, welche ihre Einsatzmöglichkeiten enorm erweitern.


Doch der Reihe nach. Die Firma hinter dieser genialen Taschenlampenserie ist die Zweibrüder Optoelectronics GmbH aus Solingen. Das geliefert Set besteht aus einem kleinem Plastikköfferchen, welches neben der Taschenlampe selbst ein Ladegerät für 230 Volt, eine Wandhalterung zur Arretierung bei Nichtgebrauch oder beim Aufladen und Kleinmaterial (Schrauben, Dübel ...) enthält. Da das Ladegerät per USB mit der Taschenlampe verbunden wird, ist auch ein Nachladen z.B. per Notebook möglich. Als optionales Zubehör wurde noch ein Adapter ("Zigarettenanzünder") mitgeliefert, welcher das Auf- bzw. Nachladen im Auto ermöglicht.





Der Ladeadapter hat mich wirklich begeistert: Kein Gefummel mit irgend welchen Spezialsteckern oder gar das Entnehmen des Akkus - als "Schnittstelle" dient eine magnetische und damit verschleißfreie Ladebuchse, die einfach am Ende der Taschenlampe angeklickt wird. Eine großflächige LED-Anzeige zeigt dabei den Ladezustand an.

Bisher störte mich noch das – je nach Typ der LED Lenser – teilweise recht teure Nachkaufen der Batterien. Dies ist mit der M7R nunmehr Schnee von Gestern. Obwohl die Taschenlampe im dezenten schwarz daher kommt, kann man jetzt von einer grünen Tachenlampe sprechen...

Die einfache Bedienung der Tachenlampen kannte ich bereits – die unglaubliche Lichtleistung hat mich wieder einmal überrascht. 220 Lumen und eine Leuchtdauer von über 20 td. (abhängig von der Einstellung) sprechen eine deutliche Sprache.

Das spezielle Fokussystem ist einfach zu bedienen, die bereits erwähnten Lichtprogramme ebenso – auch, wenn ich sie als Fotograf nicht wirklich benötige. Ich bin mir jedoch sicher, dass es genügend Anwendungsfälle gibt, wo diese sinnvoll zum Einsatz kommen können.


Hier ein Beispiel, wo ich die LED LENSER als Blitzersatz für die Ausleuchtung einer Szene im Miniaturpark "Klein Erzgebirge" genutzt habe. Dank langer Verschlußzeit und Stativeinsatz bekam ich mitten in der Nacht eine gut ausgeleuchtete Szene ohne irgend welche Schatten, wie sie bei Verwendung des Blitzes aufgetreten wären.

Das Unternehmen Zweibrüder Optoelectronics hat noch ein zweites Set mitgesandt, welches einer Person oder Institution zugute kommen soll, die sich aktiv für den Umweltschutz einsetzt. ich habe mich für den Förderverein Natura Miriquidica e.V. entschieden. Stellvertetend für den Verein überreichte ich Jens Nixdorf das Set im Wert von über 150.- EUR.


Der Verein Miriquidica hat als Hauptziel die Umweltbildung, besonders der Kindergarten- und Schulkinder. Der Verein führt sehr viele Veranstaltungen im Jahr durch, z.B.: Kräuterwanderungen mit einer Kräuterpädagogin, Nachtwanderungen zu verschiedenen Themen, Seminare z.B. zur Pflanzenbestimmung, Organismentage zu Schmetterlingen, Giftpflanzen, Schlangen, Ameisen etc., Familienwanderungen, Fachexkursionen, Ausstellungen und vieles mehr, darunter auch ein zweiwöchiges Zeltlager mit deutschen und tschechischen Schülern, meist als Bergwiesenlager. Vom Verein wird der "Rundbrief" der Naturschutzstation gestaltet und herausgegeben sowie die Internetpräsenz der Station betreut und regelmäßig gepflegt.

Bereits drei Mal hat der Verein den "Tag der Artenvielfalt" in der Region organisiert und ausgerichtet. Dabei werden die verschiedensten Experten mit Schulklassen zusammengebracht und gemeinsam die Artenfülle eines begrenzten Bereiches erfasst und ausgewertet.


"Gerade für die Nachtwanderungen und die Zeltlager ist diese Taschenlampe eine willkommene Ergänzung und Hilfe", betonte Jens Nixdorf bei der Übergabe, der sich beim ersten Kontakt und dem konkreten Angebot doch sehr überrascht zeigte.

Ich bin mir auf Grund meiner eigenen Erfahrungen sicher, dass der Verein die LED LENSER M7R zu nutzen und im Laufe der Zeit auch zu schätzen weiß.

Übrigens: Bei Facebook findet sich das Unternehmen der Solinger Taschenlampenproduzenten auch.

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Freitag, 8. Oktober 2010

Homeless Man Under Pressure




Selten so gelacht bei YouTube - und das möchte ich nun wirklich nicht für mich behalten...

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