Freitag, 20. August 2010

Die 40-Euro-Klausel in Online-Shops

Wer eine Online-Shop betreibt muss auf viele Dinge achten, um nicht über juristische Fallstricke zu stolpnern. Das Reizwort heißt Abmahnung.

Besonders wichtige Elemente sind dabei AGB, Widerrufsrecht (oder Rückgaberecht) und die sogenannte 40-Euro-Klausel.

Was der Unterschied zwischen Widerrufs- und Rückgaberecht ist und was eigentlich die 40-Euro-Klausel im Detail bdeutet, habe ich in diesem Beitrag einmal näher beleuchtet.

Dazu gibt es entsprechende weiterführende Links, auch zu aktuellen Gerichtsurteilen.

Die Gesetzgebung versucht, das reale Leben (und den Handel) im Internet nachzubilden und möglichst verbraucherfreundliche Regelungen zu schaffen. Inzwischen ist leider eine Situation enstanden, die den Online-Handel komplizierter macht, als beispielsweise den Verkauf auf einem Flohmarkt. Dort haben sowohl private als auch gewerbliche Anbieter weitaus weniger Stress.

Sicher: Spiegregeln sind notwendig, um einen geregelten Geschäftsverkehr im Internet überhaupt zu ermöglichen. In Anbetracht der Tatsache, dass das seit 11.Juni 2010 geltende Widerrufsrecht wieder nur eine temporäre Lösung und in weiterer Bearbeitung ist, stellt sich schon die Frage, ob die Juristen im Dienste des Staates ihren Aufgaben überhaupt gewachsen sind.

Erinnert sei nur an die Tatsache, das die veröffentlichte Musterwiderrufsbelehrung der zuvor aktuellen Version selbst fehlerhaft war und nicht vor Abmahnungen schützte.

Ich bin gespannt, wann die gesetzgebenden Organe des Staates endlich über internetkompatible Mitarbeiter verfügen, die sich ihres Tuns bewusst sind. Betrachte ich die Wortmeldungen zu Streetview, scheint dies noch eine ganze Weile zu dauern...







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