Freitag, 31. Dezember 2010

Universal-Ladegerät für Handys und Smartphones ab 2011

Viel zu lange hat es gedauert, bis dieses – aus technischer Sicht – lapidare Vorhaben nun für die Praxis umgesetzt wurde: Die EU hat die Standards definiert, nach denen die Handy-Hersteller jetzt Universal-Ladegeräte und Mobiltelefone produizieren können, die alle untereinander kompatibel sind.

Ein Micro-USB-Stecker für alle, das ist die simple Lösung, die so lange Zeit bis zur Umsetzung brauchte. Das Thema ist immerhin seit 2009 auf den Tisch. Bereits damals einigten sich 13 führende Handy-Hersteller auf eine gemeinsame Lösung. Letztlich waren es die Behörden, die zwei Jahre brauchten, um die Vorgaben anzupassen.

Zu den beteiligten Firmen zählen Sony Ericsson, Samsung, Nokia, Apple und Motorola. Von dieser Vereinheitlichung profitieren sowohl Hersteller wie auch die Kunden: Pro Haushalt wird künftig nur noch ein Ladegerät benötigt, es fällt weniger Müll an und die Preise für neue Mobiltelefone können sinken, da diese nicht mehr mit Ladegerät verkauft werden müssen. In der Praxis ergeben sich weitere Vorteile durch eine wesentlich höhere Flexibilität – so kann im Urlaub oder in der Firma auch einmal der Nachbar oder der Kollege beim Aufladen des Mobiltelefons behilflich sein.

Auch wenn die Bürokraten die Umsetzung verzögert haben – besser später als nie. Die individuellen Handy-Schnittstellen waren schon lange nicht mehr zeitgemäß.



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Cherry Tasten einsetzen oder: Cherry Tastatur reinigen

Beide Varianten sind denkbar, um die Suchmaschine seiner Wahl um Mithilfe zu bitten. Mithilfe bei der Lösung eines Problems, welches vermutlich nicht nur ich habe bzw. nunmehr hatte: Übers Wochenende wurde ich von einem kurzen, aber intensivem Reinigungszwang gepackt. Und wie die Überschrift richtig vermuten lässt, ging es um die Reinigung der Tastatur.

Diese, bei mir eine Cherry G 230, war wieder einmal fällig. Und obwohl ich mit diesem „Billigheimer“ sehr zufrieden bin (sehr flach, kurze Tastenwege, guter Klickpunkt, guter Stand auf dem Tisch durch hohes Eigengewicht), gab es doch ein leichtes Erstaunen, als während des Putzens plötzlich eine Taste das Weite suchte.

Nun wissen wir: Früher war alles besser. Auch bei den Tastaturen. Es gab eine Spiralfeder für die Rückstellung und eine Führung gegen das Verkanten der Tasten. Man konnte die Tasten leicht aushebeln (und zum Beispiel in einer Socke in die Waschmaschine geben) und dann einfach wieder aufdrücken. Ein „Klick“ und schon waren die Tasten wieder an der richtigen Stelle. Bei dieser Cherry und auch bei anderen Tastaturen mit „Notebook-Feeling“ finden sich jedoch scherenartige Führungen, die wie Liegestühle aussehen. Sie bestehen aus zwei geschlossenen Bügeln, die miteinander verbunden sind. Und: Diese beiden Teilchen plus einer kleinen Gummi- oder Silikonhaube bilden zusammen mit der Taste ein Ganzes. Allerdings: So leicht diese Einheit getrennt werden kann, so schwer ist es, sie wieder zusammen zu fügen.

Neben guten Augen (oder einer Sehhilfe, was auch eine Lupe sein kann) braucht man eine ruhige Hand und ein spitzes Messer oder ähnliches. Nur in der Vergrößerung sieht man überhaupt, dass jeder der beiden kleinen Plastebügel eine Ober- und Unterseite hat, also die Bügel nicht beliebig eingesetzt werden können. Und: Der Zusammenbau funktioniert nur dann erfolgreich, wenn man eine bestimmte Reihenfolge einhält.




Auf dem Foto sieht man (wesentlich besser als in der Realität) die drei beschriebenen Teile. Wobei link unten und rechts oben ist. Die einzig funktionierende Vorgehensweise ist folgende:

  1. Der unter Bügel (im Foto von links unten nach recht oben verlaufend) wird in den Boden eingehangen. Dies Aussparung ist relativ leicht zu finden, dann liegt dieser Bügel zunächst flach auf.
  2. Der obere Bügel (im Foto von rechts unten nach oben links verlaufend) wird oben eingehangen.
  3. Der schwierigste Part: Beide Bügel anheben, dabei den oberen Bügel mittels (z.B.) Messer soweit aufspreizen, dass die Nasen des unteren Bügels in die Löcher des oberen Bügels rutschen können. Ist dies gelungen, ergibt sich automatisch die im Foto sichtbare und oben erwähnte Liegestuhlstellung.
  4. Das Ganze komplettiert man jetzt noch mit der kleinen Haube, die zentriert eingesetzt wird. Der größere Durchmesser gehört dabei nach unten.
  5. Sieht alles so aus, wie auf dem Foto, kann der letzte Akt folgen – das Aufsetzen der Taste. Hierzu ist es „nur“ erforderlich, dass man auf Mittigkeit achtet – also gleiche Abstände nach allen Seiten. Bei Erfolg hört man ein leises „Klick“ und die Taste sitzt wieder fest in der Tastatur. Verkantet man, drückt man meist die Bügel wieder auseinander und darf bei 1. von Neuem beginnen.
Fazit: Wenn man weiß, wie es funktioniert, hat man die Tastatur in ca. 20 Minuten wieder am Laufen. Meine Experimente haben rund drei Stunden gedauert. Eigentlich hätte ich mir eine Ersatztastatur hingestellt und dann eine neue bestellt. Jetzt habe ich 20 bis 30 Euro gespart und weiß beim nächsten mal, was ich zu tun habe. Da ich im Web keine Anleitung für dieses Problem fand, stelle ich diese Lösung einfach einmal online.

Vielleicht hilft es auch anderen Putzteufeln... ;-)



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Sonntag, 26. Dezember 2010

Weihnachten 2.0

 

Samstag, 25. Dezember 2010

Murmeli - Das unersättliche 3D Tier für die Hosentasche

[Trigami-Anzeige]

Murmeli - Das unersättliche 3D Tier für die Hosentasche.
Schenke Murmeli ein schönes Zuhause für die kalte Jahreszeit und halte es mit Füttern, Streicheln und viel Bewegung bei Laune. Gelingt es dir bis zum 31.01.2011 500 Punkte zu sammeln, winken dir viele tolle Preise. Schaffst du es, dein Murmeli rundum glücklich zu machen, oder zieht es schon bald wieder bei dir aus?


Grossartige 3D-Grafik trifft auf langen Spielspass:

  • Unglaublich fotorealistische 3D-Grafik
  • Murmeli reagiert auf Berührungen und liebt Streicheleinheiten
  • Rufe seinen Namen und es wacht auf
  • Füttere Murmeli mit Beeren, Nüssen, köstlichen Jogurts, Milch oder Käse
  • Murmeli schlägt auf Kommando Saltos und hat eine Vorliebe für ausgefallene Tänze.
Aber Vorsicht! Der kleine Nager kann verdammt zornig werden.


 
Emmi Murmeli App kostenlos downloaden -http://itunes.apple.com/ch/app/id406490144?mt=8&uo=4
Hier der Link als QR-Code:



Facebook Emmi Murmeli - http://www.facebook.com/Emmi.Murmeli
Emmi AG Support - http://www.emmi.ch/murmeli

Dienstag, 21. Dezember 2010

Wochenrückblick 3. Dezemberwoche 2010

Sonntag, 19. Dezember 2010

Russland sucht den Superstar: Putin

Eines kann er in der Tat gut, der ehemalige KGB-Offizier: Sich in Szene zu setzen. Mit "Blueberry Hill" zeigt Wladimir Wladimirowitsch Putin, dass er musikalisch nicht ganz unbegabt ist. Auch wenn Chor und Einspielung einiges kaschieren - ein gewisser Unterhaltungswert mit Schmunzelfaktor ist dem Video nicht abzusprechen.






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Samstag, 18. Dezember 2010

Dittsche geht fremd

Dittsche geht fremd

Comedian Olli Dittrich im Schlabberlook ist ja schon Kult. Das muss man eingestehen. Wenn Dittsche nun im Bademantel am Imbisstresen erstmalig mit einem iPad konfrontiert wird und dieses zum mobilen "Tzerankochfeld" erklärt, könnte es auch noch in eine normale Folge der Sendung passen. Spätestens dann, als es um die digitale Ausgabe der Bild-Zeitung geht wird klar, dass es sich um gelungenes virales Marketing handelt: Diese Folge von Dittsche ist nicht fürs Fernsehen bestimmt, sondern wird nur im Web publiziert.





"Die kriegen doch da die Überschriften gornich rein" ist Dittsches Sorge. Doch die Aufklärung folgt auf dem Fusse. Mit einer kleinen Rolle dabei auch Bild-Chefredakteur Kai Dickmann. So kann's gehen mit einem Viral.



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Montag, 13. Dezember 2010

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Reinigen und Staubsaugen mit dem Klarstein Cleanrazor Saugroboter

[Trigami-Review]

Elektronik-Star ist ein Onlineshop mit einem interessantem Produktsortiment besonders für Technikfreaks. Es lohnt sich, hier einfach einmal zu stöbern, um dann festzustellen, dass das Angebot sehr vielfältig ist.

Der Shop ist übersichtlich aufgebaut und die Navigation geht intuitiv und einfach von der Hand. Ebenso einfach funktioniert die Bestellung, die mit wenigen Mausklicks abgeschlossen wird.

Ob Audio- oder Lichttechnik, Multimedia- Fotografie- und Videogeräte, Computerperipherie oder Haushaltstechnik: Hier findet sich in den einzelnen Rubriken vieles, was man anderswo eher vergeblich sucht.


Auch eine Empfehlung wert: Kompakte Audio-Verstärker
mit ausreichend Power, bestens geeignet auch für
den Anschluß am Computer (Boxen hat der Shop ebenfalls). 

Auch lohnt es sich, immer einmal in die Rubrik "Sonder- & Restposten" zu schauen, wo man oft ein gutes Schnäppchen machen kann.

Zu den ganz speziellen Offerten von Elektronik-Star gehören die Klarstein Cleanrazor Saugrobotor, die eine problemlose und automatisierte Wohnungsreinigung versprechen.




So gehört zu den Top-Features des Saugroboter Klarstein Cleanrazor:

  • unterschiedliche Betriebs-Modi - u.a. Zeitsteuerung
  • selbstständiges Verlassen und Rückkehren an die Ladestation
  • intelligente Raumerkennung - fällt nicht von Treppenrändern etc.
  • inklusive Schrankeneinheit zur Festlegung von Reinigungsgrenzen - z.B. um zu verhindern, dass der Staubsauger eine geöffnete Tür durchfährt
  • Möglichkeit zur Steuerung über Fernbedienung und blau beleuchtete Roboterarmatur
  • leistungsfähiger, langlebiger NiMH-Akku
  • kompakte Abmessungen aller Bestandteile - Gerät passt überall hin und kommt überall hin
  • kein Staubbeutel erforderlich
  • geräuscharmer Betrieb (unter 55dB Betriebsgeräusch)
  • integrierte UV-Lampe zur Desinfektion des Bodens
  • optional montierbares Mop-Modul
  • geeignet für diverse Untergründe dank geländegängiger Beräderung - u.a. kurzflorige Teppich, Fliesen, Hartböden, Holzfußböden







Wer also noch auf der Suche nach zeitgemäßen und sinnvollen Weihnachtsgeschenken ist oder sich vielleicht lieber selbst beschenken möchte, dem kann ein Besuch des Online-Shops von Elektronik-Star nur angeraten werden.

Weitere Informationen zu den Produkten.

Sonntag, 5. Dezember 2010

Freitag, 3. Dezember 2010

JMStV – Zwischen Ignoranz, Unwissenheit und Resignation

Kaum ein Thema wird im deutschsprachigem Internet so heftig diskutiert, wie der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag, kurz JMStV, der ab Januar 2011 auf uns zukommt. Uns, die wir aktiv im Web unterwegs sind. Als Blogger, Website-, Foren- oder Portalbetreiber, Shop-Inhaber oder anderweitig Web-Aktive. Zunächst einmal völlig egal, ob in privater Mission oder um Einkünfte zu erzielen, also „kommerziell“.

Die Politik hat es wieder einmal geschafft, unter Einbeziehung von Lobbyisten und durch Inauftraggabe an inkompetente „Juristen“ ein Gesetzeswerk zu generieren, dass mehr als nur verunsichert.

Um was geht es im Detail?

Vereinfacht gesagt sollen Kinder und Jugendliche vor „entwicklungsbeeinträchtigende Inhalten“ im Internet geschützt werden. Angedacht hat der Gesetzgeber dabei ein Prinzip, dass bei Print und TV in der Vergangenheit vermeintlich wirkungsvoll war: Entweder Sendezeitfestlegung (was bei Internetauftritten in der Form nicht umsetzbar ist) oder eine Alterslegitimation bzw. ein filter für Altersgruppen. Beide Varianten sollen wahlweise da zu Einsatz kommen können, wo diese „entwicklungsbeeinträchtigenden Inhalte“ vorliegen. Und: Die Einschätzung, ob dies der Fall ist, soll der Anbieter der Online-Inhalte selbst vornehmen, also eine Kategorisierung in Altersgruppen.

Resignation

Nicht wenige Blogbetreiber – darunter auch sehr bekannte, wie Vzlog.de  haben bereits angekündigt, zum 31.12.2010 ihren Webauftritt vom Netz zu nehmen. Ein Großteil wird sicher die Entscheidung auf Basis der gegenwärtig undurchschaubaren Gesetzgebung getroffen haben. Anderen unterstelle ich, bereits eher die Lust am Bloggen verloren und jetzt einen Aufhänger gefunden zu haben, um das Gesicht zu wahren.

Die Entscheidung, die Online-Aktivitäten einzustellen, muss Jeder für sich treffen. Ich persönlich halte sie (die Aufgabe der Online.Inhalte) mit dem aktuellen Erkenntnisstand für nicht angemessen. Als die Umweltplaketten für Autos eingeführt wurden, hat die Mehrzahl der Autobesitzer den fahrbaren Untersatz auch nicht in die Schrottpresse gegeben...

Unwissenheit

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, haben wir gelernt. Die überwiegende Zahl der Unwissenden wird diesen oder die vielen anderen Blogbeiträge gar nicht lesen und die Thematik so gar nicht zur Kenntnis bekommen. Viele werden so weiter machen wie bisher und – vermutlich – auch keine Konsequenzen spüren.

Wenn man dann jedoch unter JMStV ablehnen die Kommentare liest, stellt man sehr schnell fest, dass sich (so zumindet meine Einschätzung) auch unter den vermeintlich Informierten nicht wenige Unwissende finden. Ich zumindest finde es erschreckend, was dort teilweise als Begründung für eine Ablehnung angegeben wird.

Ignoranz

Die Ignoranten sind eigentlich die Glücklichsten unter den Zeitgenossen. Zumeist schaffen sie es, heikle Situationen nicht zu erkennen (dann gehören sie eigentlich in die Gruppe der Unwissenden) oder nicht erkennen zu wollen. Letztere Konstellation schafft Zeit und Raum für ein entspanntes/entspannteres Leben – und im Normalfall überstehen sie tatsächlich vieles unbeschadet. Einen Garantiefaktor indes gibt es dafür nicht. und beim konkreten Thema erst recht nicht, denn keiner weiß, wie – so dass Gesetz denn zum 01. Januar in Kraft tritt - die Gesetzesauslegungen aussehen werden.

Fazit

Ich muss eingestehen, dass ich kein Fazit ziehen kann. Keines, was juristisch stichhaltig und auf Basis der aktuell verfügbaren Informationen belastbar ist. Rein tendenziell halte ich die Aufregung der letzten Tage persönlich für überzogen. Einfach aus der Überzeugung heraus, dass solch ein juristischer Stuss selbst in Deutschland nicht praxiswirksam umgesetzt werden kann.

Denkansätze

Wer bislang die erwartete Antwort nicht gefunden hat, dem kann ich zur Meinungsfindung noch ein paar Links mit auf den Weg geben. Die Informationen dort sind ebenso subjektiv, wie es mein Beitrag ist. Vielleicht hilft es jedoch der eigenen Positionierung.

fsm / Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Anbieter
Anmerkung: Aus meiner Sicht die „Gewinner“ des neuen JMStV

t3n Open. Web. Business
Anmerkung: Nach meinem Dafürhalten ein ziemlich populistisch aufbereiteter Artikel

Legal Tribune Online
Anmerkung: Ein sehr ausgewogener Bericht, wie ich finde

CARTA: Klagen statt sperren!
Anmerkung: Auch wenn Details offen bleiben ein motivierender Beitrag gegen das Resignieren

Internet-Law
Anmerkung: Ein relativ aktueller Beitrag mit juristischem Backround

beck-blog
Anmerkung: Eindeutige Tendenz zur „Entwarnung“

jensscholz.com
Anmerkung: Eine Blogger-Meinung

Volker König
Anmerkung: Eine weiter Blogger-Meinung und weiterführende Links

Pressetext
Anmerkung: Ein kontroverser Bericht, relativ neutral

Pottblog
Anmerkung: Mit Links und Kommentierung der Beiträge von RA Udo Vetter und Robert Basic



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Mittwoch, 1. Dezember 2010

Weihnachtssüßigkeiten kosten unnötiges Geld

Am heutigen 1. Dezember werden wieder viele Adventskalender geöffnet. Oftmals - entweder mangels Ideen, mangels Zeit oder auch einfach weil man es sich oder Anderen gönnt - mit Süßigkeiten gefüllt. Die Chance, bei diesen Adventskalendern Geld zu sparen, ist damit vertan.

Wer jedoch noch mit Einkauf von Schokolade & Co für das Weihnachtsfest befasst ist, kann durchaus einiges Geld sparen - wenn er denn auf die weihnachtliche Verpackung der bekannten Marktführer verzichtet.

So verlangt beispielsweise Raffaello für eine Sternchenpackung gleich einmal 1,24 EUR nur für die Verpackung, womit diese doppelt so teuer ist, wie der Inhalt.

Mon Chéri kostet - in Sternform angeboten - 1,54 EUR mehr als in der Standardschachtel.

Diese und weitere Beispiele hat die Verbraucherzentrale Hamburg in einer Übersicht (PDF) zusammengefasst aufgelistet.

Tipp: Wer Geld sparen will, muss nicht geizig wirken. In weihnachtlichem Geschenkpapier ansprechend verpackt kommen die "normalen" Süßigkeiten zum Fest beim Beschenkten genau so gut an und kosten spürbar weniger.




Dienstag, 30. November 2010

B-Ware hilft Geld sparen

Prinzipiell findet sich sogenannte B-Waren in vielen Branchen. Besonders häufig jedoch im Bereich der Elektronik-Produkte. Der Grund ist zumeist, aber nicht immer, das Widerrufsrecht bei Online-Shops, mit denen Händler im Internet leben müssen.

Aber auch Vorführ- und Ausstellungsstücke sowie sogenannte Garantiereparaturen landen oftmals als B-Ware wieder in den Shops.

Viele Anbieter verstecken ihre B-Ware etwas - wollen sie sich doch den Abverkauf der Neuware nicht selbst erschweren. Letztlich kann man für B-Ware nur 80 bis 90% des Neupreises erzielen - und dies oft nur, weil die Originalverpackung ein paar Schrammen hat.

Die einzelnen Shopbetreiber unterscheiden sich vor allem auch darin, wie sie die B-Ware anbieten. Während man in einem Shop eine detaillierte Mängelbeschreibung für jeden einzelnen Artikel findet, begnügen sich andere Händler mit Textbausteinen, wie "kann Gebrauchsspuren aufweisen". In solchen Fällen muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er dies akzeptieren will. Allerdings: Das Risiko ist gering, denn das Rückgaberecht von 14 Tagen gilt für B-Ware ebenso wie für Neuwaren. Das Widerrufsrecht macht hierbei keinen Unterschied. Allenfalls die Rücksendekosten bei Waren unter 40.- EUR muss der Besteller aufbringen, wenn der Händler ihn beim Kauf darauf hingewiesen hat.

Unterschiedlich ist auch der Gewährleistungszeitraum verschiedener Anbieter. Manche räumen zwei Jahre ein, andere Händler begrenzen diese auf ein Jahr. Auch hierzu sollte man sich genau informieren.

Ansonsten gilt: Mit B-Ware lässt sich einiges Geld sparen - vielleicht auch noch beim aktuellen Weihnachtseinkauf.

Hier noch einige Anbieter von B-Ware als Direktlink: Amazon, Apple, CyberportSony und t-online.



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fotokasten.de



Wochenrückblick 4. Novemberwoche 2010


Die Wehrgangskirche von Großrückerswalde

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meist gelesen

Montag, 29. November 2010

Stromanbieter Teldaflex und Flexstrom in der Kritik

Es scheint sich auf absehbare Zeit nicht zu ändern: Die Strompreise steigen unaufhörlich weiter. Es gibt nur zwei Möglichkeiten, da gegen zu halten: Einerseits gezielt Strom zu sparen und andererseits zu einem günstigen Anbieter zu wechseln.

Diverse Onlineportale, wie beispielsweise Verivox, bieten einen Stromkostenvergleichsdienst (genannter wurde von Stiftung Warentest mit "Sehr gut" ausgezeichnet) und erleichtern einem den Wechsel. Sollte man meinen und meinen auch diverse Ratgeberportale.

Doch Vorsicht: Viele Portale zeigen nur die Angebote für Neukunden zum Tag der Recherche, nicht aber die Fallstricke, die manche Energieversorger gespannt haben. Es geht zunächst nur um die Kundengewinnung - da wird zunächst einmal ein Schnäppchenangebot unterbreitet. Was dann später folgt, erzählen Leserbriefe bei Stiftung Warentest.

Tarife mit Vorkasse oder Kauktion, Preiserhöhungen nach drei Monaten, verklausulierte Bonus-Bedingungen, knappe Kündigungsfristen - das sind nur einige der Probleme, auf die Wechsler zur Teldaflex oder Flexstrom trafen.

Im Gegensatz zum Telefonnetz kann bei der Stromversorgung zumindest eins nicht passieren: Dass das Netz gekappt wird und man stromlos dasteht. Misslingt ein Wechselversuch, springt wieder der letzte Vertragspartner ein.

Von daher kann die Empfehlung nur lauten: Das Kleingedruckte genau so gründlich (oder gründlicher) zu lesen, wie bei einem Handyvertrag. Und im Zweifel bei den allergünstigsten Anbietern im Web zu recherchieren. Meist finden sich für die schwarzen Schafe in diversen Portalen schnell entsprechende Erfahrungsberichte.

Übrigens: Man muss nicht sofort wechseln, wenn einem der aktuelle Vertrag zu teuer erscheint. Mitunter reicht eine Anfrage und das Andeuten, einen Wechsel ins Auge zu fassen, um einen "Hausvertrag" zu besseren Konditionen zu erwirken. Dies sollte man daher als allererstes probieren.



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myby.de



Dienstag, 23. November 2010

Wochenrückblick 3. Novemberwoche 2010

Samstag, 13. November 2010

Fotogeschenke ganz einfach online gestalten

[Trigami-Review]

Gerade vor Weihnachten gerät man immer wieder ins Grübeln, was man seinen Freunden und Angehörigen denn nun schenken sollte. Mitunter übersieht man dabei naheliegende Offerten, wie beispielsweise personifizierte Druckerzeugnisse.

In Zeiten, wo fast Jeder eine Digitalkamera sein eigen nennt, sammeln sich über das Jahr die vielfältigsten Fotos auf der Festplatte an. Meist werden diese einmal am Notebook oder am PC-Monitor angeschaut, einige eventuell per E-Mail oder mit dem Handy verschickt. Letztlich bleiben sie digital und nur die wenigsten Schnappschüsse werden ausgedruckt.

Dabei kann man aus den besten Motiven wunderbare, persönliche Fotogeschenke machen – beispielsweise mit den Angeboten von ExtraFilm. Man muss nicht einmal selbst eine Grafiksoftware haben – das Ganze geht wunderbar einfach online: Man wählt sich seine Motive aus und nimmt dazu die Designvorschläge von Extrafilm. In wenigen Minuten wird daraus ein ansprechendes Geschenk.


Link: Geschenkideen von ExtraFilm



Ich habe das Vorgehen einmal mitgeschnitten. Ohne, dass ich die Navigation kannte oder zuvor geübt hätte und trotz Stöberns in den Designvorschlägen und Ausprobieren war ich nach gut fünf Minuten fertig. Mit der Eingabe der persönlichen Daten hatte ich so nach ca. sieben Minuten meine persönliche „Zaubertasse“ als Geschenk in Auftrag gegeben. Einfacher geht es wohl kaum...

Der ExtraFilm Fotoservice hat mich überzeugt, dass man auch ohne größere Kenntnis schnell zu einem zufriedenstellendem Ergebnis gelangt. Und wer mit dem Computer nicht ganz so auf Du und Du ist oder online noch experimentieren möchte, der benötigt vielleicht 10 oder 15 Minuten. Doch auch dieser Zeitaufwand ist kein Thema.

Sinnvoll ist es, sich im Vorfeld mehrere gute Motive auszuwählen und sich dann zu überlegen, wo diese am besten zur Wirkung kommen.


Auch wenn die Rubrik Fotogeschenke nur eine von mehreren ist – zur Vorweihnachtszeit sollte man besonders auf die Angebote dort schauen.

Ab sofort gibt es dann noch eine spezielle Weihnachtsaktion, die 25% Rabatt auf Fotokalender, Fotobücher, Fotogeschenke, Fotoleinwände und Fotogrusskarten ab 2 Stk. (2 Bestellen = 25% Rabatt) sowie den gratis Versand ab 30 EUR beinhaltet. Kurzum: Es lohnt sich.

ExtraFilm auf Facebook.,

Jetzt zum Angebot.

Freitag, 12. November 2010

Bob Marley als Babysitter





Ach ja, wieder einmal ein nettes YouTube-Fundstück. Dies muss man wohl nicht extra kommentieren ;-)

Dienstag, 9. November 2010

Lebensmittel aus dem Internet – an der Grenze des Machbaren

Die Vollversorgung aus dem Internet rückt immer näher. Inzwischen kann man – teils in Ergänzung durch Nutzung des Handys – fast alles über das Internet erledigen. Ob Fahrkarten, Flugtickets, Fahrradverleih, Parkgebühren – alles ist möglich. Das Shoppen in allen nur denkbaren Produktgruppen sowieso.

Nur eine Handelssparte tut sich mit dem Internet immer noch schwer und zeigt dessen Grenzen auf: Der Bereich der Lebensmittel.

Zwar gibt und gab es Versuche, um das Online-Shopping auch für die Waren des täglichen Bedarfs zu ermöglichen, aber wirklich erfolgreich durchsetzen konnte sich bisher keine Lösung. Gegenwärtig versucht Amazon, hier einen Fuß in die Tür zu bekommen. Doch das Lebensmittel-Shoppen macht keinen Spaß, wenn die Versandkosten teils höher sind als der Warenwert.

Das Problem ist ganz einfach die Logistik. So lange Fisch, Fleisch, Eier Pizza und grüne Gurken von jedem Anbieter selbst transportgerecht verpackt und versandt werden müssen, geht die Rechnung einfach nicht auf.

Foto: Lancy/Wikipedia

Real hat dies erkannt und arbeitet an einem Drive-In-Service, der diese Schwachstellen kompensieren soll. Die Metro-Tochter startete am Montag den ersten Drive-In-Supermarkt in Isernhagen bei Hannover. Real Drive ist die offizielle Bezeichnung.

Das System ist simpel und damit schon fast wieder genial: Man kauft per Website ein, wobei man aus rund 5000 Artikeln wählen kann. Zwei Stunden nach Bestellung fährt man mit dem Auto zur Filiale und gibt dort die Auftragsnummer an. Oder man legt den ausgedruckten Barcode vor. Man erhält einen Parkplatz zugewiesen, an den dann ein Mitarbeiter von Real die Ware bringt. Ein Umtausch bei schlechter Qualität ist somit gleich vor Ort möglich. Bezahlt werden kann bar oder mit EC- und Kreditkarte.

Man kann bei der Bestellung einen beliebigen Abholtermin in den Folgetagen angeben – wird die Ware bis zum Abend des Folgetages nicht abgeholt, wandert sie wieder ins Regal. Der ganze Service ist zum Ladenpreis nutzbar, lediglich ein Euro Gebühr je Bestellung wird fällig.

Das Ganze klingt für mich nach Erfolg. Auch, weil es sich mit dem persönlichen Tagesablauf bestens vereinbaren lässt (im Gegensatz zu den erwähnten Bringediensten). Und: In Frankreich oder Großbritannien funktionieren diese Angebote bereits. Hinzu kommt, dass der Aufwand für die produktgerechte Versandverpackung entfällt und der Kunde kaum mit Probleme bei der Frische der Produkte rechnen muss.

Rewe plant ähnliches, nur weniger aufwändig: Dort schiebt ein Mitarbeiter an des Kunden statt den Einkaufswagen durch die regulären Regalschneisen und kauft quasi „im Auftrag“ ein, während Real ein eigenes Lager am Drive-In betreibt.

Ob Real und/oder Rewe mit ihren Konzepten letztlich erfolgreich sind, entscheidet allein der Kunde. Ich bin der Meinung, dass dies die bessere Alternative ist, als Schweinshaxe & Co bei Amazon zu ordern.



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myby.de



Montag, 8. November 2010

Freitag, 5. November 2010

Mörchen statt Marihuana





Mir ist aufgefallen, dass die Kultur von mir etwas arg vernachlässigt wurde. Dies muss sich ändern! Deshalb geht es mit einer Aufnahme von Helge Schneider aus 2002 in das Wochenende. ;-)






Donnerstag, 4. November 2010

Rennie und Talcid gegen Sodbrennen

[Trigami-Anzeige]

Wer kennt das nicht: Das plötzliche Sodbrennen nach dem Pott Kaffee oder einem Glas Wein zu viel. Auch weniger empfindliche Menschen kommen ab und an in diese unangenehme Situation des unangenehmen Sodbrennens.

Und empfindliche Menschen meiden gar ganz bewusst bestimmte Speisen und Getränke, um dem Sodbrennen aus dem Weg zu gehen. dabei ist es nicht nur die Art (und Zeit) der Ernährung – auch Stress spielt eine große Rolle.

Die Magenschleimhautentzündung, auch als Gastritis bekannt kann durch ein zu viel an Magensäure entstehen. Diese Übersäuerung wird ebenso durch die bereits genannten Ursachen hervor gerufen, darüber hinaus können Krankheiten und Medikamente eine Rolle spielen.

Wichtig zu wissen: Gastritis und Sodbrennen unterscheiden sich deutlich voneinander. Bei einer Gastritis kommt es je nach Ausprägung zu mehr oder minder starken Magenschmerzen, während beim Sodbrennen Magensäure in die Speiseröhre zurück fließt und die bekannten Symptome auslöst.

In beiden Fällen kann man jedoch durch die gleichen Verhaltensregeln gegensteuern, wie:
  • Verzicht oder Reduzierung bei Genussmitteln wie Zigaretten oder Alkohol;
  • regelmäßige, ausgewogene Ernährung in möglichst stressfreier Situation;
  • Vermeidung von schwerer Kost zu später Stunde;
  • Wahl eines möglichst milden Bohnenkaffees.
Doch auch bei gesunder Ernährung ist man vor einer Übersäuerung des Magens nicht immer gefeit: So kann auch ein Glas ungesüßter Grapefruit- oder Orangensaft die genannten Negativwirkungen ebenso anstoßen.

Deshalb gibt es für den Fall der Fälle zwei rezeptfreie Medikamente, die gegen Sodbrennen und Magenbeschwerden helfen: Rennie und Talcid. Während Rennie der „Klassiker“ gegen leichtes Sodbrennen ist, hilft Talcid gegen stärkeres Sodbrennen sowie akute Magenbeschwerden.

Die Unterschiede werden hier noch einmal detailliert aufgezeigt. Auch können hier die Beipackzettel der einzelnen Medikamente im PDF-Format herunter geladen werden.

Wem der Morgenkaffee also wieder einmal (in des Wortes Sinne) sauer aufstößt, der sollte ruhig einmal Rennie oder Talcid probieren. Und wer nach der nächtlichen Party am nächsten Tag die gleichen Probleme hat, ist mit den beiden Produkten ebenso gut beraten.

Hier kann man diese direkt online bestellen.

Übrigens: Sodbrennen tritt auch sehr häufig während der Schwangerschaft auf. Vor allem im letzten Drittel der Schwangerschaft ist Sodbrennen eine der am häufigsten auftretenden Beschwerden. Mehr dazu kann man hier nachlesen.

Acht von zehn Frauen sollen während der Schwangerschaft Probleme mit Sodbrennen haben. Anders formuliert: Nicht jedes Sodbrennen bedeutet eine Schwangerschaft. Aber fast jede Schwangerschaft bedeutet auch Sodbrennen...

Rennie wird auch hier empfohlen, da es die Magensäure im Magen neutralisiert und nicht über den Blutkreislauf wirkt.

Für Frauen wie für Männer gilt: Es macht Sinn, Rennie oder Talcid in der Hausapotheke, besser auch noch am Arbeitsplatz griffbereit zu haben. Vor dem sauren Aufstoßen ist man auch bei bewusster Ernährung nicht immer geschützt...

Abschließend noch ein Link auf ein informatives Online-Magazin zum Thema.






Montag, 1. November 2010

Sonntag, 31. Oktober 2010

Rechtsanwalt Florian Giese mahnt ab

In der Vergangenheit hörte ich immer nur von anderen, dass sie eine Abmahnung von RA Florian Giese erhalten hätten. Inzwischen habe ich selbst zwei in der Eingangsbox.



Weiter imText:

"Genau aus diesem Grund unterbreitet unsere Kanzlei ihnen nun folgendes Angebot:
Um weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und anderen offiziellen Unannehmlichkeiten wie Hausdurchsuchungen, Gerichtsterminen aus dem Weg zu gehen, gestatten wir ihnen den Schadensersatzanspruch unseres Mandanten aussergerichtlich zu loesen.
Wir bitten Sie deshalb den Schadensersatzanspruch von 100 Euro bis zum 18.10.2010 sicher und unkompliziert mit einer UKASH-Karte zu bezahlen. Eine Ukash ist die sicherste Bezahlmethode im Internet und fur Jedermann anonym an Tankstellen, Kiosken etc. zu erwerben.
Weitere Informationen zum Ukash-Verfahren erhalten Sie unter: http://www.ukash.com/de
Senden Sie uns den 19-stelligen Pin-Code der 100 Euro Ukash an folgende E-Mailadresse zahlung@rechtsanwalt-giese.info


Geben Sie bei Ihre Zahlung bitte ihr Aktenzeichen an!


Sollten sie diesen Bezahlvorgang ablehnen bzw. wir bis zur angesetzten Frist keinen 19- stelligen
Ukash PIN-Code im Wert von 100 Euro erhalten haben, wird der Schadensersatzanspruch offiziell
aufrecht erhalten und das Ermittlungsverfahren mit allen Konsequenzen wird eingeleitet. Sie erhalten
dieses Schreiben daraufhin nochmals auf dem normalen Postweg."

Was auffällt: Der Verfasser hat zunächst einmal keine Umlaute auf der Tastatur und bemüht sich auch nicht, diese einzufügen.

Die Mailadresse hat sich innerhalb der sieben Tage, die zwischen den beiden "Mahnungen" lag, auf wundersame Weise geändert - von zahlung@rechtsanwalt-giese.info in giese@ra-giese.info. Auch wurde beim zweiten Mal vermieden, eine falsche (beliebige) Empfänger-Mail zu verwenden.

Das Dumme an der Sache ist, dass es die Kanzlei tatsächlich gibt und dass hier die Identität einer Person missbraucht wird. Deshalb sieht sich die Kanzlei gezwungen, bereits auf der Startseite http://www.rechtsanwalt-giese.de/ entsprechend zu demenetieren.

Warnung und Mitteilung vom 26.10.2010 - 9:00 Uhr

"Rechtsanwalt Florian Giese ist nicht Urheber von betrügerischen E-Mails mit dem Betreff "Ermittlungsverfahren gegen Sie". Hierbei handelt es sich um Spam-Mails von Betrügern.


Der Sachverhalt ist hier bekannt und Beweismittel sind ausreichend vorhanden. Bitte sehen Sie von Telefonanrufen und E-Mails ab und lesen Sie zunächst diese Mitteilung. Ich danke für Ihr Verständnis.


Update vom 26.10.2010: Die Betrüger versenden seit dem 20.10.2010 Spam-Mails mit dem Betreff "Ermittlungsverfahren gegen Sie" unter Verwendung der Domain "ra-giese.info". Diese identischen Mails sind ebenfalls gegenstandslos und brauchen von Ihnen nicht beachtet zur werden. Die Domain "ra-giese.info" ist von dem Dienst "PrivacyProtect.org" heute Nacht gelöscht worden."

Das Ganze ist "natürlich" ein Hase- und Igel-Spiel, da der Versender der falschen Mails immer wieder neue Mail-Absender-Adressen ins Spiel bringt und die Kanzlei zum Reagieren zwingt.

Den Stress und den Ärger hat also zunächst die Kanzlei, deren Identität hier missbraucht wird. Aber auch der unerfahrene Internet-Nutzer, der eine solche Mail erhält, wird erst einmal erschrecken.

Kurzum: Die Mail kann einfach gelöscht werden. Oder wie auf der Website der Kanzlei zu lesen ist: "In diesem Zusammenhang hat mir die Polizei Hamburg mitgeteilt, dass sofern bei den Betroffenen kein Schaden entstanden ist, diese also die geforderten 100,00 EUR nicht bezahlt haben, die SPAM-Mail einfach gelöscht werden soll."

Sollte jemand bereits Geld überwiesen haben wird geraten, Strafanzeige ausschließlich bei der örtlich zuständigen Polizeidienststelle zu erstatten.



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AutoScout24 - Europas großer Automarkt

Mit der iWurst durch den Winter









myby.de



Mittwoch, 27. Oktober 2010

Fotos drucken leicht gemacht

[Trigami-Anzeige]

Sie stehen bei Rossmann und dm, sie stehen im Mediamarkt und an vielen anderen Standorten – die neuen Fotodrucker von Kodak. Ich habe jetzt erstmals ausgewählte Fotos mittels einer Kodak-Station ausgedruckt. Und ich muss zugeben: Es war einfacher, als ich dachte.

Zunächst: Die Station hat alle Schnittstellen, die man sich vorstellen kann – vom CD-Laufwerk über die SD-Karte bis zum USB-Stick-Anschluss (und noch einige mehr). Ich selbst hatte mich dafür entschieden, die ausgewählten Fotos auf einen USB-Speicherstick zu kopieren. Dieser enthielt in anderen Ordnern bereits MP3-Dateien, Videos und weitere Fotos sowie Grafiken. Die Software hat dies sehr schnell ausgelesen und mich gefragt, was ich denn nun drucken wolle. Das ganze Menü war intuitiv aufgebaut und auch ohne Computer- oder Fachkenntnisse schnell nutzbar.

Im konkreten Fall gab ich an, welcher Ordner für mich relevant ist und dass ich alle Fotos aus diesem Verzeichnis gedruckt haben möchte. Zunächst kam der kodierte Bon für das Bezahlen an der Kasse, dann wurden die (konkret 24) Fotos wechselweise in zwei Auffangschalen ausgeworfen. Nach geschätzt 15 Minuten war ich – wohlbemerkt ohne Vorkenntnisse – mit meinem Auftrag „durch“ und konnte meine Fotos mitnehmen.


Neben den „normalen“ Fotos bieten die Kodak-Automaten noch eine ganze Menge mehr, wie zum Beispiel Fotokalender oder Grußkarten. Auch kann man vor Ort die Fotos optimieren, um beispielsweise rote Augen zu entfernen, Ausschnitte zu wählen u.a. mehr. Diese Optionen sind jedoch ist nicht wirklich mein Ding – das mache ich lieber im Vorfeld in aller Ruhe zu Hause. Interessant ist diese Möglichkeit jedoch für alle, die den „Umweg“ über den Computer – aus welchen Gründen auch immer – scheuen und direkt von der Kamera zu fertigen Ergebnissen gelangen wollen.

Nicht unerwähnt bleiben soll, dass gerade die Aktion „Uuund... Action“ läuft, bei der man interessante Preise abfassen kann. Die Bon-Nummer auf dem erwähntem Kassenbon ist quasi die Eintrittskarte...

Fazit: Der Kodak Picture Kiosk erfüllte meine Erwartungen und da ich eh der Auffassung bin, dass Fotos nur auf der Festplatte gespeichert nicht die beste Lösung sind, möchte ich dazu ermuntern, zumindest von den besten Schnappschüssen auch Prints zu erstellen. Und Kodak ist dabei mehr als hilfreich...

Dienstag, 26. Oktober 2010

Stuttgart 21 und das politische Taktieren

Am 24. September hatte ich mich zu Stuttgart 21 positioniert – oder es zumindest versucht. Es war vor dem 30. September, als ich schrieb: „Der Vorteil im Internet: Es gibt keine Polizei, die knüppelt. Es entstehen keine realen Schäden, auch keine Kollateralschäden – sofern man vernünftig miteinander kommuniziert.“.

Ich ahnte damals nicht, dass diese Aussage durch die realen Ereignisse nachträglich eine so hohe Relevanz bekommen sollte.

Und ich schrieb auch: „Dumm nur, dass bald wieder Wahlen anstehen.“. Das haben inzwischen wohl alle Parteien begriffen. Und sie (re-)agieren. Wie zum Beispiel die Grünen.


Screenshot von:
http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/der-widerstand-geht-weiter-keine-polizeigewalt.html

Mir stellt sich die Frage, ob das nicht reiner Populismus ist, ob der Zweck die Mittel heiligt. Man mag für oder gegen Stuttgart 21 sein – aber dies bitte mit fundierten Wissen und dem nötigen lokalem Feedback. Ich selbst habe mir inzwischen von Jemanden, der in Stuttgart gelebt hat, erklären lasen, welche Bedeutung der Schlossgarten für die Einheimischen hat. Einriffe in Umwelt, Grundwasser, Denkmäler und privates Eigentum können von Aussenstehenden nur ansatzweise nachempfunden werden.

Was Hamburger, Frankfurter, Dresdner oder Münchener (um nur einige zu nennen) für einen lokalen Bezug zu Stuttgart 21 haben, erschließt sich mir nicht. Und daher auch nicht die Einladung der Grünen zu den „wöchentlichen Schwabenstreichen“.

Natürlich kann man sich bundes- oder gar weltweit eine Meinung zu Stuttgart 21 bilden. Ich bin jedoch der festen Überzeugung, dass die Objektivität leidet, je weiter man vom Ort des Geschehens entfernt ist. Weil man dann immer auf Informationskanäle Dritter angewiesen ist.

Aufrufe zu Protesten auf Bahnhöfen bundesweit halte ich persönlich für eine Instrumentalisierung zu parteipolitischen Zwecken – hier von den Grünen initiiert bzw. unterstützt. Stuttgart 21 läuft Gefahr, von der Sachdiskussion zum Test über die Möglichkeiten des kollektiven Widerspruchs zu werden. Das ist einerseits nützlich für ein neues, zeitgemäßes Demokratieverständnis In Deutschland (auch in Hinblick der Nutzung der digitalen Medien), schadet aber im konkreten Fall der Lösungsfindung vor Ort.

Die Parteien müssen sich fragen lassen, wie sie sich in der Vergangenheit zu Stuttgart 21 positioniert haben. Und auch kritische Fragen beantworten, weshalb sie plötzlich eine andere Meinung vertreten. Nur wegen der Wahlen?

Update

"Protestforscher" (interessante Berufsbezeichnung) waren bei Stuttgart 21 aktiv und haben 1500 Demonstranten befragt. Die Ergebnisse der Befragungen sind schon interessant und bestätigen im Wesentlichen meine Vermutungen.

"Viele sehen Stuttgart 21 als Chance, sich für eine Aufwertung von direkter Demokratie im Staat einzusetzen. 84 Prozent der Protestierenden mit dem Funktionieren der Demokratie nicht zufrieden, was deutlich mehr ist als der Deutschland-Schnitt von 51 Prozent."

Der komplette Text ist hier nachzulesen.




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Mittwoch, 13. Oktober 2010

Das Wunder von Chile – von außen betrachtet

Seit dem 5. August harrten 33 Bergleute verschüttet in 622 Meter Tiefe aus. Und warteten auf ihre Rettung. Bis zum heutigen 13. Oktober. Dagegen ist ein zwölfstündiger Stopp im Tunnel zwischen Frankreich und England eine kleine Randepisode. Und der Stillstand eines ICE auf freier Strecke von einer oder mehreren Stunden schon nicht mehr erwähnenswert. Zeit ist relativ und mir ist bewusst, dass man dies nicht vergleichen kann.


Auch wenn Bergleute „anders ticken“ als wir, die wir über der Erde meist bei Tages- oder gar Sonnenlicht arbeiten – 70 Tage in der Tiefe eingeschlossen zu sein, ist Stress pur. Auch für erfahrene Bergleute.

Allein die Vorstellung der Situation – ich gebe es zu – ist weit mehr als ein ungutes Gefühl. Vielleicht deshalb (oder um es besser zu verstehen) habe ich mir die letzte Nacht um die Ohren geschlagen und den Livestream im Web verfolgt.


Als anfangs die Rettungskapsel mit Hammer und Meißel bearbeitet wurde, Kabel einfach „verzwirnt“ wurden, glaubte ich mich in die Zeit der Improvisation in der DDR versetzt. Auch irritierte mich, dass das Zugseil nicht in der Mitte der Seilbrücke (korrekter Begriff?) hing. Aber: Ich bin Laie und dort sind Profis am Werk. Von daher...


Gegen 0:45 Uhr ging es dann los - Präsident Piñera hielt eine Ansprache und mit einiger Wartezeit konnte man 2:35 Uhr einen Testlauf der Rettungskapsel miterleben. Allein die Tatsache, dass der Durchmesser der Röhre mit 60 cm kleiner ist, wie der Gulli eines Dorfkanales, sorgt für Gänsehaut.

4:19 Uhr fährt – nach mehreren Proben - der erste Retter mit der Kapsel nach unten. Knapp ein Stunde später ist der erste Bergmann gerettet - Florencio Ávalos Silva.


5:27 Uhr fährt ein weiterer Helfer nach unten, zu den noch ausharrenden Eingeschlossenen. 7:08 Uhr ist der dritte Kumpel in Sicherheit. Zwischenzeitlich gibt es Ansprachen hochrangiger Staatsfunktionäre, die mich (wie auch die aufwändige Deko und Ausstattung der Bergleute) ein wenig an die DDR früher und Nordkorea heute erinnern. Ich werde das Gefühl nicht los, dass sich selbst ein Bergwerksunglück noch politisch vermarkten lässt.


10:34 Uhr ist der sechste Verschüttete gerettet. Die Rettungsaktion läuft bislang (Stand: 18:45) erfolgreich weiter. Die letzte Nacht hat auch auf politischer Ebene etwas gebracht: Chile und Bolivien sind sich wieder ein ganzes Stück näher gekommen.


Bleibt zu hoffen, dass alle Verschütteten und die eingefahrenen Helfer heil an die Oberfläche gelangen und dass Unglücke dieser Art, über deren Ursachen ich jetzt nicht mutmaßen möchte, künftig der Vergangenheit angehören.



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