Samstag, 12. Dezember 2009

co.de - Abzocke mit Subdomains

Sie sind wieder unterwegs - die geldgierigen Raffer. Und sie hoffen, dass sich ein paar Dumme finden, denen sie eine billige Subdomain für gepfefferte 99.- EUR im Jahr unterjubeln können.

Es sieht ja auch so "cool" aus, eine Website mit www.mustermann.co.de zu besitzen...

Hier das Schreiben des Anbieters in Kopie, hier mein Beitrag zum Thema auf meiner Firmensite.

Merksatz: In jedem Zug sitzt ein Dummer. Doch mitunter fallen Züge auch aus...




Donnerstag, 10. Dezember 2009

Brötchen für alle – das neue GEZ-Modell

Man stelle sich vor, unsere gewählte Regierung beschließe, dass ab sofort jeder sowohl beim Bäcker als auch an der Tankstelle seine Brötchen kostenlos bekommt – gegen eine monatliche Grundgebühr. Eine Grundgebühr, die für alle eine Pflichtzahlung ist.

Die Brötchenesser werden sich vielleicht nicht an einem solchen Gesetz stören. Was aber ist mit denen, die nur Vollkornbrot essen? Warum sollen die eine Brötchengebühr zahlen?

Doch genau dies wird jetzt ernsthaft diskutiert – als sogenannte Bürgerabgabe für die Finanzierung der Öffentlich-Rechtlichen Sender. Im Gespräch sind dabei 15 EUR je Monat – unabhängig davon, ob ein Radio, Fernsehgerät oder zum Beispiel ein Handy vorhanden ist und genutzt wird.

Und was ist jetzt mit den Bäckern und den Tankstellen? Nun: Als Bäcker bezeichne ich einmal die traditionellen Verbreitungswege der Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk- und Fernsehprogramme über Satellit / Antenne. Hier ist es in der Tat schwierig, die Nutzung bzw. Nichtnutzung nachzuweisen. Doch da sind noch die „Tankstellen“ – gemeint ist das Internet – wo sich die Öffentlich-Rechtlichen quasi eine Parallelwelt geschaffen haben.

Immer mehr TV-Programme der Sender, die „einen Grundversorgungsauftrag und einen gesetzlich definiertem Programmauftrag“ [1] haben, werden online verfügbar gemacht, Zusatzdienste wie „Mediatheken“ angeboten und ausgebaut. Dass die Qualität dieser Angebote teilweise sehr gut ist, wird sicher jeder bestätigen, der darauf zurück greift. Dies gilt auch für die Spartenprogramme von Kinderkanal über Arte bis Phönix.

Ob dies jedoch noch in den Auftrag der Grundversorgung fällt, wage ich zu bezweifeln. Und: Im Gegensatz zu den terrestischen Programmen gibt es sowohl für SAT-TV als auch für Internet ganz einfache Lösungen, die Inhalte analog zu Premiere und Co. gegen Gebühr anzubieten. Um auf das Eingangsbeispiel zurück zu kommen: Nur wer Brötchen essen mag, muss sich welche kaufen und diese auch bezahlen.

Ein erstes, ein zweites und einige (zusammengefasste) Regionalprogramme reichen aus meiner Sicht aus, um den zitierten Staatsauftrag zu realisieren. Die Gebühr hierfür wäre wesentlich geringer, als sie es zur Zeit ist und nochmals geringer im Vergleich zu den Forderungen der Sender für die Zukunft. Selbst dann, wenn man monatlich noch ein, zwei Euro zur Stützung kulturell wichtiger Komponenten oben drauf packt.

Dass das „Staatsfernsehen“ teilweise bereits mittels und Dank der GEZ-Gebühren zum Sprachrohr der Politik geworden ist (Stichwort Koch vs. Brender), ist ein Aspekt, der das Thema noch befeuert, aber nicht Gegenstand dieses Beitrages ist.

Kurzum: Die Bürgerabgabe kann ebenso wenig eine Lösung sein, wie angedachte Abgaben für Smartphones und andere Multimedia-taugliche Geräte. Die Lösung kann nur sein, dass sich die ÖR-Anbieter mit ihren zusätzlichen Offerten dem Wettbewerb stellen und Interessenten bei Nutzung dieser dafür bezahlen.

Die Lösung kann nicht sein, dass man stetig neue Angebote generiert und sich in der Folge Gedanken über die Refinanzierung macht. Dies jedenfalls ist meine Meinung zu dem, was da gegenwärtig so heiß diskutiert wird.


[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Öffentlich-rechtlicher_Rundfunk

Weitere Informationen:

Kritik an neuen GEZ-Gebühren (n24.de)

BVDW: Geplantes GEZ-Gebührenmodell hemmt Wachstum der Internetbranche

CDU: Bürgerabgabe statt GEZ-Gebühr (heise.de)


Ältere Beiträge zum Thema GEZ:

GEZ - Relikt oder Notwendigkeit?


Neue Gerichtsurteile - GEZ in der Zwickmühle?




Mittwoch, 2. Dezember 2009

Deutscher Ring fördert den Generationen-Dialog

[Trigami-Anzeige]

Pflege in Deutschland – aller Aufklärung zum Trotz ist dieses Thema nach wie vor ein Tabu. Unsicherheit und Unwissenheit bestimmen die Haltung vieler Menschen. Das Gespräch über einen drohenden Pflegefall, ob als Betroffener oder Angehöriger, wird als unangenehm empfunden. Die typische Reaktion: das Thema wird ausgeblendet, bis der Fall eingetreten ist.

Mit der Broschüre Lass uns reden! (kostenlos erhältlich) lädt der Deutsche Ring die Generationen zum Dialog ein:

  • Die gemeinsam mit Psychologen entwickelte Broschüre spricht das Thema Alter und Pflege offen an.
  • Sie stellt Fragen, mit denen jeder sich auseinandersetzen sollte.
  • Fundierte Ratschläge helfen, das Gespräch in der eigenen Familie zu führen.


So früh wie möglich vorsorgen

Neben dem menschlichen Schicksal hat das Thema Pflege auch eine finanzielle Seite. Wer ist da, wenn der Pflegefall zum Alltag wird? Oder das Geld aus der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht reicht?

Notgedrungen übernehmen meist Frauen die Pflege, falls sie nicht selbst voll berufstätig sind. Meist kennen Frauen tatsächlich die (unausgesprochenen) Bedürfnisse der Eltern oder Schwiegereltern am besten. "Aber heute werden die Menschen immer mobiler - und der familiäre Zusammenhalt wird umso schwächer, je weiter die Wohnorte von Eltern und ihren Kindern auseinander liegen." Und im Übrigen: Geht Pflegefall-Vorsorge nicht alle an?



Die richtige private Pflegeversicherung finden

Es gibt eine kaum überschaubare Zahl von Versicherungsprodukten zum Thema Pflege. Umso wichtiger ist es, bei der Auswahl auf Kompetenz zu achten: Denn Pflegevorsorge muss mehr als ein Produkt sein; es bedeutet, die menschliche Seite zu kennen und in der Lage zu sein, zu helfen.

Hier hat sich der Deutsche Ring bereits 2006 mit der Generationenstudie einen Namen gemacht. (Als Buch mit einem Vorwort von Henning Scherf unter dem Titel „Altersträume“ im Handel.)

Die Kompetenz des Deutschen Ring zeigt sich auch in den Details ihrer Versicherungen: So ist die RingPflegeRente mit zusätzlichen Service- und Beratungsleistungen versehen – von der Pflegeplatz-Garantie bis zum Pflegemanager, der persönlich mit Rat und Tat zur Seite steht. Wer sich informieren möchte, kann dies auf den Internetseiten der Versicherung tun oder dort eine persönliche Beratung anfordern.

Aufruf zum Handeln

Hier kann die Broschüre Lass uns reden! kostenlos angefordert werden.

Die Themen Generationengespräche, Pflegeversicherung und Pflegevorsorge sind zu wichtig, um weiterhin verdrängt zu werden.

Blog Feedback