Mittwoch, 12. August 2009

Animierte Wahlplakate




Wahlwerbung ist schon ein Thema für sich: Einerseits soll sie kreativ und glaubwürdig sein, anderseits die Leute nicht vor den Kopf stoßen.

Ein Plakat steht gegenwärtig besonders in Diskussion: Das von Vera Lengsfeld, die sich wohl dem "Kreuzberger Niveau" angepasst hat. Den blöden Spruch "Wenn Frauen nichts mehr zu sagen wissen, zeigen sie Brust" will ich an dieser Stelle nicht bemühen. Eher hat wohl die CDU ihren Wählern in Berlin nichts anderes zu vermitteln, so dass statt knackiger Informationen eben tiefe Ausschnitte gezeigt werden.

Wenn das berüchtigte Stopp-Schild von Frau von der Leyen bislang eher sinnbefreit war - hier würde es sich anbieten. Leider sind animierte Wahlplakate in der realen Welt noch die Ausnahme. Aber ich habe ein mal kurz zusammen geklickt, wie ein solches aussehen könnte...

Update: Zum Thema passend ein sehr schöner Artikel: Sex, Lügen und Wahlplakate in der kleinen PR-Agentur am Rande der Stadt

Montag, 10. August 2009

URL-Verkürzer - hilfreich, solange sie existieren

Kurz-URLs sind hilfreich. In Mailinglisten, wo lange URLs oftmals umgebrochene Lang-URLs nicht mehr klickbar sind, aber auch als aussagekräftige Titel und Weiterleitungen zum Beispiel zu einzelnen Webseiten oder Blogbeiträgen (fiktives Beispiel: moselwein.de.vu verlinkt zum Weinshop eines Winzers).

Nicht nur nötig, sondern quasi notwendig sind Kurz-URLs bei Twitter, wo ein Tweet (Beitrag) auf 140 Zeichen begrenzt ist. Twitter selbst nutzt bit.ly - viele externe Programme, die auf die Twitter-API aufsetzen, nutzen hierzu TinyURL.com, um lange URLs zu verkürzen. Manch ein Programm oder User weicht auf andere Anbieter aus.

Gerade bei Twitter, wo ein nicht geringer Teil der Beiträge Links auf Webseiten, Tutorials, Webseiten oder ähnliches sind, muss man sich fragen:

"Wie wertvoll ist das Archiv, wenn der URL-Verkürzer seinen Dienst einstellt?"

Diese Frage habe ich mir schon öfters gestellt, allerdings mehr in Hinblick auf die "Haltbarkeitsdauer" der Links. Nach dem nun bekannt wurde, dass der URL-Verkürzer tr.im das Handtuch wirft und gespeicherte URLs bestenfalls bis Ende des Jahres funktionieren, bekommt die Fragestellung eine gänzlich andere Dimension. Zwar ist das Internet deswegen nicht in Gefahr, aber viele Vernetzungen, Wissens- und Informationsquellen gehen damit verloren.

Wie lassen sich derartige Verluste vermeiden?

Bei schnelllebigen Links, zum Beispiel zu aktuellen Nachrichten, mache ich mir keine Gedanken. Für alle anderen URLs hingegen sollte gelten, diese bei Interesse zu bookmarken. Entweder lokal per Browser oder über einen Dienst wie Mister Wong, wo man die Themen noch wunderbrar verschlagworten kann. Bei der Gelegenheit (für die, denen die Option noch nicht bekannt ist): Die dort gespeicherten eigenen Lesezeichen lassen sich problemlos auf den eigenen Rechner exportieren.

Fazit: Kurz-URLs sind- von missbräuchlicher Verwendung einmal abgesehen - eine sehr hilfreiche Angelegenheit. Aber sie schaffen Abhängigkeiten. Ist der Anbieter erst einmal vom Markt verschwunden, ist meist nichts mehr zu retten. Das sollte man wissen, wenn man - als Sender oder Empfänger - URL-Verkürzer verwendet.







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Windows: Verwaltungstools per Startmenü

Die Verwaltung der Systemsteuerung beinhaltet nützliche Tools - sowohl in Vista als auch in Windows XP. Leider muss man sich in der Standardeinstellung stets erst bis zu den entsprechenden Sub-Menüs durchklicken. Doch es geht auch anders.

Man klickt mit der rechten Maustaste in die Taskleiste und wählt dort "Eigenschaften" aus. Anschließend setzt man im Register "Startmenü" für die Systemverwaltung die Option "Im Menü 'alle Programme' und im Startmenü anzeigen".


Nunmehr lassen sich die einzelnen Verwaltungs-Tools direkt über Start/Verwaltung aufrufen, was die Nutzung wesentlich vereinfacht.






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Sonntag, 9. August 2009

Wenn die Grüne Hölle down ist

In der Vergangenheit assoziierte man mit dem Begriff "Grüne Hölle" fast ausschließlich den legendären Rundkurs am Nürburgring - konkret die so genannte Nordschleife.

Seit wenigen Tagen gibt es eine weitere "Grüne Hölle" - das neue Nachrichtenstudio des ZDF in Mainz. Während in erster inzwischen auch Amateure ihr Geschick testen können, ist letztere den Profis vorbehalten. Und die müssen sich mächtig anstrengen, um die Vorteile der 30-Millionen-Investition ins rechte Licht zu setzen.

Um so peinlicher, wenn - wie am Freitag geschehen - eine Heute-Sendung wegen technischer Probleme abgebrochen werden muss. Was war geschehen?

Früher wurden Filmbeiträge als "MAZ" eingespielt. Einfacher gesagt: Mehrere Videorecorder waren mit Bändern bestückt, welche die einzelnen Filmbeiträge enthielten. Nach der Anmoderation und dem entsprechendem Stichwort drückte man auf "Start" und der passende Film wurde ab- bzw. eingespielt. Inzwischen ist die Technik fortgeschritten und die Beiträge liegen digitalisiert als Dateien auf Computern vor. Was kein Problem wäre, wenn nicht - wie im konkreten Fall geschehen - ein Netzwerk-Admin mitten in der Sendung den Server herunter fährt...

Wir wissen es aus eigener Erfahrung, wie lange es dauert, bis selbst ein mickriger Einzelplatz-PC neu gebootet ist. Wer mit Netzwerken nichts zu tun hat, kann sich also dennoch vorstellen, dass ein Netzwerk-Server ein ganzes Stück länger braucht, um neu durchzustarten. Länger, als die Heute-Sendung zum Zeitpunkt des Malheurs noch gedauert hätte. Weshalb die Nachrichten-Sendung dann frustriert abgebrochen wurde. Wenigstens den Abspann hatte man noch irgend wie greifbar.

Zwar betont man seitens des ZDF, dass das Missgeschick nichts mit dem neuen Sendestudio zu tun habe, aber: Ich glaube schon, dass ein wenig zu viel Technikverliebtheit ohne Hinterfragen des "was wäre wenn" dazu beiträgt, solche Fehler zu produzieren.

Während an der Nordschleife Amateure ihre Privat-PKW oft zu Schrott verwandeln, haben in der Grünen Hölle des ZDF Profis versagt. Das kann passieren und Schadenfreude ist fehl am Platz. Nur sollten die Verantwortlichen eine (selbst-)kritische Fehleranalyse betreiben und Sicherheitskonzepte schaffen, damit den Moderatoren der Nachrichtensendungen künftig derartige Peinlichkeiten erspart bleiben.

Hier noch einmal die Pannen-Sendung komplett. Ab 5:50 wird es interessant ;-)





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