Freitag, 17. Juli 2009

Blip.fm – quo vadis? Teil II

Im Juni hatte ich meine ersten Erfahrungen zu blip.fm hier beschrieben. Inzwischen ist einige Zeit vergangen und ich war bei blip.fm nicht ganz untätig ;-)

Das ist der Tatsache geschuldet, dass ich gern statt Dudelfunk alternative Musik höre (und bei blip.fm und last.fm auch "spiele"). Kurzum: Es ist eines der wenigen privaten Vergnügungen, die ich mir im Web gönne.

Was mir allerdings bei blip.fm inzwischen nicht mehr gefällt, ist die Tatsache, dass einige "DJs" nur noch die 30-Sekunden-Clips nutzen und damit noch eine Vielzahl anderer "Listener" - also Hörer - ansprechen. Diese User "schießen" die Musik-Dateien im 10-Sekunden-Takt heraus, ohne sie vermutlich selbst gehört zu haben.

In meinem ersten Bericht hatte ich bereits meine Skepsis bezüglich der offensichtlichen Bevorzugung von YouTube-Videoclips geäußert. Dies scheint sich - von Ausnahmen abgesehen - zu bestätigen. Die Ausnahmen sind Nutzer des Dienstes, die sich die Mühe machen, nach reinen Audio-Files zu suchen (oder diese auch selbst online stellen) und auf Videos in schlechter Tonqualität oder 30-Sek.-Audio-Schnipsel verzichten.

Wer sucht, wird fündig. Aktuell ist leider die Suche nach "guten" DJs die Voraussetzung, um Spaß an blip.fm zu haben.

Für alle, die dieses Portal bislang nicht genutzt haben und nicht kennen: Unter dem Strich ist blip.fm weiter nichts, als eine Datenbank im Hintergrund, die User und Musik-Links verknüpft und dabei - sozusagen als Fun-Faktor - noch Bonuspunkte verteilt.

Damit hält sich blip.fm aus allen Urheber- und sonstigen rechtlichen Bedenken heraus und verlagert die Verantwortung auf die User bzw. auf die Quellen der Offerten - wie eben YouTube.

Eines allerdings ist mir aufgefallen: Für Beatles-Songs scheint man einen extra Filter eingerichtet zu haben, denn diese Titel lassen sich generell nicht per Reblip duplizieren. Wenn es die Zeit erlaubt, werde ich hierzu noch ein paar Tests fahren, wie dies im Detail geschieht.

Unabhängig davon werde ich - aus reinem Vergnügen - weiter "blipern". Und ich hege die Hoffnung, dass blip.fm noch etwas zulegt, was Features anbelangt. Spontan fällt mir da ein, mehrere Playlisten (thematisch) erstellen zu können. Oder die automatisierte Entfernung von Titeln, die im Web nicht mehr verfügbar sind.

Sicher: Gedacht war und ist blip.fm eigentlich nur als Zusatz-Tool zu Twitter. Aber: Man kann mit relativ wenig Aufwand mehr daraus machen.

An dieser Stelle nochmals kurz der Hinweis auf die "Blitzumfrage" aus dem letzen Beitrag, die immer noch aktiv ist. und die Bitte. Wer Zusatztools zu blip.fm kennt - bitte melden. Am einfachsten per Kommentar...




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