Montag, 3. März 2008

Die KSK am Scheideweg

In meinem Firmenblog hatte ich bereits über die neuen Entwicklungen bei der KSK (Künstlersozialkasse) berichtet.

Aktuelle Gerichtsentscheidungen zeigen mir, dass die KSK in der bisherigen Form ein Auslaufmodell und so nicht mehr haltbar ist.

Da klagt sich ein Tätowierer aus Marl am 21.02. diesen Jahres erfolgreich in die KSK ein. In der Vergangenheit wurde diese Personengruppe als Kunsthandwerker klassifiziert.

Die "Aufweichung" der KSK ist nicht mehr zu übersehen. Der Airbrush-Autoveredler darf, der Lackierer muss draussen bleiben. Der Bäcker ist ein Handwerker, der Konditor ein Künstler?!

Vielleicht schaffen es sogar Hartz-IV-Empfänger in die KSK - als Lebenskünstler...

Aus meiner Sicht sind die gegenwärtigen Aktivitäten der KSK zur Geldbeschaffung - viele Unternehmen erhalten gerade Fragebögen und infolge Nachzahlungsaufforderungen für KSK-Sozialabgaben auf diverse beauftragte Leistungen - die logische Konsequenz dieses Dilemmas.

Anscheinend gibt es nur zwei Optionen: Zurück zu den Wurzeln (was wohl nicht mehr machbar ist) oder aus der KSK wird eine DSK . eine Dienstleistersozialkasse. Wie dies in der Praxis allerdings aussehen könnte, dafür fehlt mir - zugegeben - auch die gedankliche Kreativität.

Fakt ist, dass der gegenwärtige Schwebezustand nicht von Dauer sein kann und pragmatische Lösungen gefordert sind. Es kann nicht sein, dass ein Tätowierer aufgenommen wird, während man vor Kunsthandwerkern (noch) die Tür zuschlägt (Quelle: Wikipedia)




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