Dienstag, 12. Februar 2008

Nokia: Politiker an die Front

Da haben sich Struck und andere Genossen so solidarisch gezeigt, in dem sie - wie opferbereit aber auch - auf ihr gutes Nokia-Handy verzichteten und auf (nicht näher benannte) Konkurrenzprodukte zurück griffen. Doch genutzt hat dies alles nichts: Heute wurde das Aus für das Bochumer Nokia-Werk besiegelt.

Auch wenn sich die Politik beim Plattmachen ostdeutscher Betriebe zumeist dezent zurück gehalten hat, was solidarische Symbolhandlungen anbelangt, aber jetzt ist Handeln gefordert!

Ich fordere unsere Spitzenpolitiker auf, eine Mannschaft für die nächste Weltmeisterschaft im Handy-Weitwurf aufzustellen. Bekanntlich findet diese WM ja in Finnland statt. Und dann wünsche ich mir wurfstarke Menschen mit Vorbildwirkung, die den Finnen "ihre" Nokias an den Kopf - ups... - möglichst weit werfen.

Umgesetzt werden könnte dieses Event publikumswirksam als Außenwette bei "Wetten dass". Für Thomas Gottschalk schon einmal eine Vorlage: Wenn es das Regierungsteam nicht schafft, Weltmeister im Handyweitwurf zu werden, arbeitet diese aufgestellte Mannschaft eine Woche lang im Nokia-Werk in Rumänien. Mit dem dort geltendem Stundensatz, versteht sich. Der Differenzbetrag aus den üblichen Einkünften kommt den betroffenen Familien zugute.

Mir wird beim Klickern so richtig weinerlich. Ich glaube, dass könnte die Einschaltqoute am Samstagabend werden. Und ich habe nix davon. Außer: Vielleicht liest ja Thomas Gottschalk meinen Beitrag...



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