Freitag, 3. Oktober 2008

Katja Günter i.A. von Online Content Ltd.

Unter dem Label "Vorsicht Falle" habe ich in der Vergangenheit über mir bekannt gewordene Fälle der Abzockerei im Internet berichtet. Das Feedback in Form von Kommentaren zeigt, dass es immer wieder Internet-User aufs Neue "erwischt".

Online Content Ltd. betreibt über 35 Websites, wie Routenplaner, Kochrezepte, Geburtstagsarchiv, Berufe-Welt, Gedichte oder Fabrik-Verkauf (hier nur eine willkürliche Auswahl), die allesamt nur ein Ziel haben: Vertragsabschlüsse mit Internet-Usern zu generieren. Und Frau RA Katja Günter ist die Frau fürs Grobe - sprich: sie fordert dann die Kosten der "Verträge" ein.

Ausnahmsweise möchte ich an dieser Stelle die Details nicht selbst kommentieren, sondern zwei aktuelle Beiträge von Akte 08 / SAT1 für sich sprechen lassen. Denn: Was hier im Fall Katja Günter und Online Content Ltd. aufgerollt und erläutert wird, lässt sich im Fazit auf viele andere Abzocker im Internet übertragen.



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Samstag, 27. September 2008

Blogger und die Haftung

Wer ein Blog betreibt, freut sich im Regelfall über eine gute Resonanz auf seine Beiträge. Das Feedback erhält man dabei über die Kommentare. Ähnlich verhält es sich mit Websites und integrierte Gästebücher. Das Problem, welches auch bei Foren entsteht ist, wie es mit der Haftung für Kommentare oder Beiträge Dritter aussieht.

Das Landgericht Hamburg hatte jetzt in einem konkreten Fall Recht zu sprechen. Das Fazit: "Das Urteil des Landgerichts Hamburg bestätigt die gängige Rechtsprechung, nach der Betreiber von Plattformen im Internet - also etwa Blogs, Foren und Wikis - in der Regel erst dann für Beiträge Dritter haften, wenn sie davon Kenntnis erlangen. Darauf verlassen sollte man sich als Blogger oder Forenbetreiber allerdings nicht. Wer sich vor Abmahnungen und ärgerlichen Rechtsstreitigkeiten schützen will, sollte regelmäßig überprüfen, was in seinem Blog oder Forum von Dritten geschrieben wird.

Quelle und kompletter Bericht: www.computerbetrug.de

Soweit ist die Aussage klar. Nur: Wie ist die Rechtslage, wenn man generell Beiträge Dritter als Betreiber einer solchen Plattform moderiert? Meine diesbezügliche Umfrage unter Bloggern, kompetenten Internet-Usern und Juristen brachte kein verallgemeinerungsfähiges Ergebnis an den Tag. Nach dem Motto "es kommt immer auf den Einzelfall an" könnte man das Fazit ziehen, dass es ausreichend sein dürfte, bei der Moderation (also der Freigabe der Beiträge) den gesunden Menschenverstand einzusetzen.

Wenn eine Anleitung zum Bau einer Bombe geschickt als Kochrezept getarnt ist, wird es allerdings heikel. Muss der Moderator Insiderkenntnisse haben oder nicht? Dies ist nur ein (zugegeben) extremes Beispiel. Es soll nur verdeutlichen, wo die Probleme in der Moderation stecken.

Ich neige gegenwärtig eher dazu, eine Nichtmoderation zu bevorzugen. Und selbstverständlich "auffällige" Kommentare zu löschen. Werde ich dann von Anderen auf andere - mir nicht erkennbare - kritische Wortmeldungen hingewiesen, werden auch diese entfernt. Ich denke, dass man mit dieser Kombination seiner Verantwortung als Betreiber gerecht werden kann und sich juristischen Ärger weitest gehend vom Halse hält.





simyo - Deutschlands erster Mobilfunk-Discounter



Montag, 22. September 2008

Navigationssystem - die Halterung

Von Anfang an widerstrebte es mir, das Navi an die Frontscheibe zu pappen. Also suchte ich nach Alternativen. Eine davon ist die sogenannte Lüftungsgitterhalterung, die das Gerät einerseits aus dem Fensterblickwinkel rückt und gleichzeitig logisch in Nähe der Amaturenanzeigen positioniert. Auch ist das Navi dann nicht mehr so extrem der Sonne ausgesetzt. Es gab allerdings einige kritische Rückmeldungen in diversen Foren, was die Stabilität und Haltbarkeit anbelangt. Ich selbst hatte Bedenken, was den Sat-Empfang anbelangt.

Inzwischen fahre ich selbst mit dieser Variante seit mehreren Wochen gut - das Navi wackelt selbst bei Kopfsteinplaster oder anderen Bodenunebenheiten nicht. Aus meiner Sicht kommte es auf zwei Dinge an:

  1. Die Lüftungsgitter müssen maßlich zu dieser Halterung passen, sonst gibt es tatsächlich Frust;
  2. Die Ausformung des Amaturenbrettes ist insofern wichtig, ob die Halterung (wie an den nachfolgenden Fotos zu sehen) stabil aufliegt oder frei "in der Luft schwebt".








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myby.de



Sonntag, 21. September 2008

die Geschichte einer Domain - Domaingrabbing in Deutschland

Vorbemerkung: Diesen Beitrag hatte ich ursprünglich quasi als Echtzeitprotokoll in einem anderem Blog stehen. Das Ganze begann am Freitag, dem 14. März 2008, als ich plötzlich nicht mehr Eigentümer meiner Domain www.digitalpilot.de war. Der Ablauf nachfolgend im leicht editierten Originalposting...

Deutschland im Jahr 2008. Das Internet gibt es schon einige Jahre, die Guten wie die Bösen haben sich etabliert. Dass Deutschland inzwischen auch ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist, will ich nachfolgend dokumentieren.

Was ist passiert?

Gegen 16:00 informiert mich mein Provider, dass meine Domain www.digitalpilot.de nicht mehr meine Domain ist. Die Information erhalte ich unterwegs per Rufweiterleitung aufs Handy.

Gegen 17:00, wieder im heimischen Büro, ist meine Domain zwar direkt noch erreichbar, der Denic-Eintrag jedoch sagt aus, dass meine Domain jetzt wie folgt eingetragen ist:

Ein Anruf bei der Denic bringt nichts außer dem Hinweis, das Problem mit dem Provider zu klären. Dieser ist seit dem telefonisch nicht mehr erreichbar. Wenigstens gelange ich noch per FTP in den Admin-Bereich und kann relevante Daten sichern…Die Domain indess steht, wie ich gegen 18:30 zur Kenntnis nehmen muss, zum Verkauf:

Sedo

19:00 Der Dispute-Antrag an die Denic ist abgesandt.

aboutus.jpg


19:45 Uhr Mailantwort vom Provider (Auszug):

Ich gehe davon aus, dass pointplus.de gelöscht werden sollte.

Wahrscheinlich. Das wird bei uns intern freilich auch nochmals sehr kritisch durchleuchtet werden müssen, wie das passieren konnte. Wahrscheinlich werden wir die Formalitäten erhöhen, um auf diesem Weg künftig mehr Sicherheit reinzubekommen. …

Ich gehe davon aus, dass uns der Dispute-Antrag gar nichts bringt, weil der viel zu lange dauert.

15. März 2008 Der aktuelle Stand - ein Bild sagt mehr als tausend Worte…

who_is.jpg

Der aktuelle Stand am Sonntag, 16.03.08 um 18:00 Uhr

language="JavaScript1.1"
type="text/javascript"
src="http://www.contaxe.com/go/go.js?t=43&c=9579&query=computer%2Cdigitalkamera%2Cdslr%2Celektronik&rnd=1">


Meine Domain zeigt zwar noch zu Sedo, wird aber dort nicht mehr zum Kauf angeboten….

Stand 16.03.08

Stand 16.03.08, 22:00 Uhr

Während mir der ISP (das nennt man Internet-Service-Provider ;-) ) per Mail gerade schreibt, dass er meine Domain vom Grabber zurück erworben habe, zeigt der Denic-Eintrag nur eine Veränderung: Das Datum von Heute und den gleichen Inhaber wie zuvor.

Stand seit 17.03.2008, 17:00 Uhr

dpscreen.jpg


Mit anderen Worten: Die gekaperte Domain ist wieder in den richtigen Händen…

Vorausgegangen war ein

Subject : Re: [2008-03-17-00590] TRANSFER digitalpilot.de

Date : Mon, 17 Mar 2008 13:31:39 +0100

Ticket : 2008-03-17-00590

Action : TRANSFER

Domain : digitalpilot.de

Result : SUCCESS

Reason : transfer successful

NRC : 208040

Damit fand das Domaingrabbing nach drei Tagen (eigentlich innerhalb eines Werktages) ein Ende. Zurück geholt wurde die Domain von Domport, mehr dazu für Interessierte in einer abschließenden Linksammlung, die sich direkt und indirekt mit dem Thema befasst.

Dass diese Rückabwicklung möglich war, sehe ich darin begründet, dass “die Kartoffel inzwischen zu heiß” geworden war. Dank der Publikation hier und in der I-Worker-Liste sowie die Information aller Beteiligten bereits übers Wochenende über die Sachlage in Schriftform war die Domain schlichtweg unverkäuflich geworden.

Nun noch die von mir erwähnten thematisch weiterführenden Links:

http://de.wikipedia.org/wiki/United_Internet#InterNetX

http://de.wikipedia.org/wiki/United_Internet#Sedo

http://www.gulli.com/news/domport-expired-domains-werden-2007-11-27/

http://board.gulli.com/thread/930284-domport-expired-domains-werden-nach-minuten-automatisch-registriert/

http://forum.df.eu/forum/showthread.php?t=47842

http://rotglut.org/nachricht,899,Wer+steckt+hinter+der+Open+Domains+Ltd

http://forum.df.eu/forum/showthread.php?t=47842&page=2



language="JavaScript1.1"
type="text/javascript"
src="http://www.contaxe.com/go/go.js?t=6&c=9579&query=computer%2Cdigitalkamera%2Cdslr%2Celektronik&rnd=1">


11 Antworten zu “die Geschichte einer Domain - Domaingrabbing in Deutschland”



  1. Dobschats Weblog Sagt:




    Und plötzlich war die Domain weg…


    Hallo, hier ist Ihr Provider, wir wollten Ihnen nur kurz mitteilen, dass Ihre Domain nicht mehr Ihnen gehört…

    So einen Anruf will keiner bekommen und viel interessanter ist die Frage, wie es sein kann, dass einem plötzlich und ohne Vor…




  2. pak Sagt:



    Na jo, damit jemand anderes die Domain grabben kann, muss sie zuvor gelöscht worden sein. Und davor muss deine Willenserklärung vorgelegen haben. Ansonsten hat dein Provider ein Problem.





  3. Matthias Mehnert Sagt:



    Letzteres ist der Fall. ;-(




  4. Lutz Sagt:



    Ich frage mich wie die Grabber so schnell von freien damains erfahren. Ich weiss von einer die bei 1&1 gehosteten domain wo das Paket im Januar 2008 zum Juni 2008(!) gekündigt wurde. Seit dem Zeitpunkt gehört die URL einen Grabber zuerst mit deutscher Adresse in München dann in England.



  5. Matthias Mehnert Sagt:



    Zum Beispiel durch Sites wie diese: http://www.zonespy.de/?p=new






  6. Carola Sagt:



    Hi!


    Ich drücke die Daumen …

    Der Domaininhaber ist ja “witzig”. Alan Shore ist doch der von James Spader in der Serie “Boston Legal” gespielte Anwalt. Soll das alles ein kruder Gag sein?

    die Carola





  7. Matthias Mehnert Sagt:



    Danke fürs Daumendrückem…

    In der Tat scheint man hier sehr kreativ gewesen zu sein. Wem die Serie nichts sagt:

    “Boston Legal handelt von dem Arbeitsalltag der hochangesehenen Bostoner Anwaltskanzlei Crane, Poole & Schmidt. Die Serie ist ein Ableger der in Amerika mit zahlreichen Awards ausgezeichneten Anwaltsserie Practice – Die Anwälte, die sich konsequent und kontrovers mit der unschönen Seite des amerikanischen Strafrechts auseinandersetzte. Boston Legal befasst sich dagegen sowohl mit Zivil- als auch Strafrecht und legt ebenso einen Schwerpunkt auf die skurrilen Charaktere.”

    Alan Shore. “Abgebrühter Anwalt mit einer Abneigung gegenüber Autoritäten und einer gewissen Aversion gegen gesellschaftliche Konventionen, Demokrat. Nach Außen gibt er gern den gefühlskalten Lakoniker, ist in Wirklichkeit aber ein äußerst gutherziger Mensch. Shore hat auch kein Problem damit, sich gegen die Interessen der Kanzlei zu stellen, wenn sie seiner Überzeugung widersprechen, was ihn insbesondere oft in Konflikt mit Paul Lewiston und Brad Chase bringt. Vor Gericht überrollt er seine Gegner vor allem mit fundierter Respektlosigkeit und genialer Rhetorik, ohne sich dabei selbst sonderlich ernst zu nehmen.”

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Boston_Legal




  8. Matthias Mehnert Sagt:



    Feedback: http://www.horstscheuer.net/article/id/85/domaingrabbing/


    Als ich dies gelesen habe lief es mir kalt und heiß den Rücken herunter. Einfach unfassbar




  9. Erzgebirge-ler Sagt:



    Glück auf!

    Ich habe mich schon ein wenig gewundert, warum digitalpilot.de plötzlich bei sedo auftaucht. …mein tiefstes Mitgefühl - Das will sicher niemand erleben. Aber das war noch Glück im Unglück. Wenn man 3 Tage nicht erreichbar wäre, dann ist der Vorgang bestimmt entgültig.


    Ähnliches wäre mir fast mit meienr .com Domäne passiert….





  10. anonym Sagt:



    wende Dich mal an fastix, den Betreiber der rotglut.org - falls noch nicht geschehen, wie ich wegen des Herzog-Zitats fast annehme.

    Der wird die über die Herren in der Quirinstraße mehr mitteilen können, die sind sozusagen amtsbekannt.




  11. Matthias Mehnert Sagt:




    Glück auf und Hallo!

    Danke für Meinungen und Tipps. Und was Quiringstraße 8 anbelangt, da bin ich inzwischen bestens im Bilde… ;-)

Freitag, 19. September 2008

Navigationsgeräte - Tests, Meinungen, Irritationen

Es ist irgend wie kurios: Zu jedem anderem Produkt kann man sich per Internet-Recherchen irgend wie eine Meinung bilden und anhand der Erfahrungsberichte orientieren. Was bei Spiegelreflexkameras, Notebooks und anderen Geräten mit etwas Aufwand funktioniert, klappt jedoch bei Navigationssystemen nicht: Egal, ob man bei amazon.de oder Testberichten bei quelle.de und Co - selbst bei dem in Insiderkreisen beliebten Forum pocketnavigation.de finden sich widersprüchliche Informationen zu den Navis diverser Hersteller.

Das kuriose dabei ist, dass man noch nicht einmal in technische Details gehen muss - während der Eine behauptet, Navi xyz halte bombenfest an der Frontscheibe, beschwert sich der Nächste darüber, dass selbiges Navi bei der ersten Bodenwelle im Sinne des Wortes abgestürzt ist...

Das sind nur "äußere Erfahrungen" der Meinungsbildner, von den Bewertungen der technischen Eigenschaften mag ich an dieser Stelle gar nicht reden, weil diese in den diversen Berichten doch sehr subjektiv sind und individuelle Handhabungsfehler nicht ausschließen.

Umso interessanter wird das ganze Thema jedoch, wenn man im Internet auf Blogs/Sites/Foren stößt, die sich intensiver mit diversen Navis befassen.

Es gibt - so scheint es - einfach keinen Konsens, was denn nun wirklich das bessere System ist: Dem einen ist die Helligkeit ausreichend, dem anderen die Lautstärke zu gering. Und umgekehrt. Die Tests in diversen Magazinen kann man ganz schnell vergessen: Diese scheinen direkt von den Anzeigeschaltungen der Anbieter abhängig zu sein. Nur ein Beispiel: im chip.de Test heißt es, dass es nicht schlimm ist, dass TomTom kein Bluetooth hat, beim Navgear findes es chip.de allerdings schlimm, dass kein BT vorhanden ist.

Weitere Beispiele dieser Art lassen sich bei Online-Recherchen schnell finden. Kurzum: Desto mehr man recherchiert, desto unsicher wird man bei der Entscheidung für ein Navi. Natürlich ist dies auch abhängig davon, welche Erwartungshaltung man selbst an ein solches Geräte hat: Soll es möglichst problemlos von A nach B navigieren oder wünscht man die "eierlegende Wollmilchsau", die Telefongespräche annimmt, sich mit dem Autoradion "kurzschließt" und mehr...

Mein Favorit war zuletzt das PNA Navigon 2110 max - bevor ich bei Pearl und danach bei eBay schaute... Das NavGear StreetMate GT-43-3D hatte es mir vom Preis her angetan, nur fand sich im Web kaum eine vernünftige Rezension zu diesem Gerät. Bis auf eine Blog-Site, wo ausführlich über das Gerät gesprochen wurde: duesiblog.de ...

Lange Rede, kurzer Sinn - inzwischen bin ich Besitzer genau dieses Gerätes und kann nach nunmehr über vier Wochen der Nutzung sagen, dass ich die Kaufentscheidung nicht bereut habe. Wenngleich manche mit Pearl, dem Gerät selbst und der Auslieferung der alter/neuer Geräte (der Unterschied liegt in der Prozessorleistung und in der Größe des Arbeitsspeichers) doch arge Probleme hatten/haben, bin ich davon verschont geblieben.

Das Gerät und seine Funktionen nochmals zu beschreiben, hieße Eulen nach Athen tragen - das hat Matthias im duesiblog in den FAQ zum Gerät schon bestens getan.

Was mir vor allem gefällt ist, dass man das Gerät bzw. die iGO8-Software seinen persönlichen Neigungen nach anpassen kann. Es gibt diverse Skins im Web, die Texte (Ansagen) sind modifizierbar u.a. mehr. Auch wenn das mehr "Spielerei" ist - es hat etwas...

Ich werde hier in loser Form meine Erfahrungen mit dem Gerät und der Software beschreiben, aber auch Tipps veröffentlichen, die mir weiter geholfen haben. Weiterführende Links zu legalen Bezugsquellen für das Feintuning und hilfreiche Informationen finden sich stets am Ende dieser Seite.

1. Thema: Die Halterung




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Ergänzende Links

duesiblog.de - Erfahrungsaustausch zur NavGear-Serie

duesiblog.de - FAQ zur NavGear-Serie

i-go8.com - Skins, POIs, Stimmen zu iGO8

artwork-igo8.blogspot.com - weiteres "Tuningmaterial" wie zuvor




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Gravenreuth 14 Monate im Knast !?

Inzwischen ist die Meldung durch alle Medien und die Web-Gemeinde jubelt: Der als Abmahnanwalt bekannt gewordene Münchener Rechtsanwalt Günter Freiherr von Gravenreuth ist vor Gericht der Berliner Tageszeitung taz erneut unterlegen. Das Berliner Landgericht wies eine Berufung Gravenreuths gegen ein Urteil des Amtsgerichts zurück. Der Münchener soll nun für 14 Monate in Haft.

Die jüngeren Onliner werden nur Gravenreuths Aktivitäten im Internet kennen, dabei hat er bereits in den 80er Jahren für Schlagzeilen gesorgt, als er in Computermagazinen unter Mädchennamen zum Tausch von Computerspielen aufforderte, um anschließend die Tauschwilligen abzumahnen. Mehr dazu und über Grafenreuth selbst findet sich bei Wikipedia. Diese Quelle will sich der Freiherr nach eigenem Bekunden einmal näher anschauen und vermutlich plant er hier die nächste Abmahnung.

Interessant und pikant gleichermaßen ist, dass er u.a. einen Vortrag zu "„Software-Piraterie“, vor Beamten des Bundeskriminalamtes, Landeskriminialämter und Staatsanwälten, insbesondere aus Schwerpunktstaatsanwaltschaften" hielt - zu einer Zeit, als er sich schon einen "Namen" gemacht hatte...

Die Berichterstattung zur aktuellen Verurteilung ist in den Medien leider nicht konform, was zu Irritationen und Falscheinschätzungen führt. Richtig ist, dass Gravenreuth im aktuellen Fall zu sechs Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt wurde. Die bisherigen Urteile auf Bewährung ergeben dann das Strafmaß von 14 Monaten. Fakt ist ebenso, dass das Urteil noch nicht rechtskräftig ist. Und der Freiherr hat bereits angekündigt, in Berufung zu gehen: Gravenreuth bestätigte Golem.de, dass er Revision eingelegt habe. "Dann möge man klären wie das im Widerspruch zu mehreren BGH-Entscheidung stehende Urteil Bestand hat."
Quelle: golem.de

Für besonders interessant und lesenswert halte ich das Interview, was der erfolgreiche TAZ-Anwalt Johannes Eisenberg bei heise.de gegeben hat. Es macht keinen Sinn, zusammenhangslos aus diesem Interview zu zitieren. Von daher kann ich jedem Interessierten nur raten, sich die Zeit zu nehmen und dieses Gespräch mit Johannes Eisenberg selbst nachzulesen.

Bleibt zu hoffen, dass die Münchener Rechtsanwaltskammer ihn auf ewig die Lizens zum Abmahnen, also die Zulassung als Anwalt, entzieht...





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Dienstag, 9. September 2008

Beck's Newsletter

Da war ich doch Heute leicht überrascht, als ich nach dem Politzirkus vom Wochenende eine neue Mail in der Inbox hatte:


Aha, dachte ich mir so, der Beck gibt nicht auf. Nicht schlecht, das Volk über diese modernen Kommunikationswege zu informieren, was da in der SPD so schief läuft.

Und der erste Satz klang schon einmal verheißungsvoll:


Hallo Stülpner,

dieser Herbst wird alles andere als trist und grau! Die Beck’s Events sorgen für Stimmung!



Nun gut - Wahlveranstaltungen in Hessen als "Events" zu bezeichnen, ist sicher Geschmackssache, war mein zweiter Gedanke...

Aber dann:

Allen voran die Beck’s Gold Ruhrnächte 2008: an drei außergewöhnlichen Locations
präsentieren sich internationale Top-Acts live auf der Bühne.


Beck an der Ruhr? Oder fehlt nur das entscheidende "Auf" bei diesem Wort? Jetzt wurde ich neugierig und scrollte weiter.

Da machte es "Klick" und mir wurde klar, dass es hier nicht um Wählerstimmen für die SPD ging, sondern um das Reinheitsgebot. Und das findet man bekanntlich nicht mehr in der Politik, sondern leider nur noch bei den Bierbrauern in Deutschland.

Prost!




simyo - Deutschlands erster Mobilfunk-Discounter



Dienstag, 5. August 2008

Die rauchfreien Zigaretten der EU

Da das Sommerloch in diesem Jahr mit Themen aus Deutschland nicht wirklich so recht gefüllt werden kann, muss die EU in die Bresche springen. Und das macht sie denn auch - erwartungsgerecht. Vielleicht, weil man der Entscheidung der Länder bezüglich der Aufhebung des Rauchverbotes in Kneipen skeptisch gegenüber steht, hat man vorsichtshalber Nägel mit Köpfen gemacht: Die sich selbst löschende Zigarette soll demnächst in den EU-Ländern Pflicht werden.

Kurzum: Wer einmal vergisst, einen Zug (aus der Zigarette...) zu nehmen, hat schnell eine kalte Kippe in der Hand. Vorbild seien die USA, wo das Ganze in einigen Bundesländern schon funktioniere - so die Eurokraten. Ziel sei es, jährlich 2000 Menschenleben in der EU zu retten.

Bleibt die Frage, was als nächstes folgt: Die selbst löschende Grillkohle, wenn vergessen wird, das Fleisch zu wenden? Die selbst löschende Weihnachtskerze, falls binnen fünf Minuten kein Weihnachtslied gesungen wird?

Wie wäre es damit: Im EU-Parlament gehen automatisch die Lichter aus, wenn die Effizienz der politischen Arbeit unter einem gewissen Wert sinkt? Apropos: Hat jemand Herrn Stoiber gesehen? Der wollte sich doch um den Abbau der Bürokratie in Brüssel kümmern. Oder testet er in Wirklichkeit schon die selbst löschenden Zigaretten?

Quelle: Tagesschau.de






Montag, 4. August 2008

Wird Cuil eine Google-Alternative?

Noch schwächelt sie - die neue Suchmaschine, gegründet von ehemaligen Top-Managern von Google und IBM. Doch dafür ist sie auch gerade mal eine Woche am Start.

Über das (mögliche) Potential habe ich mich auf meiner Firmensite näher geäußert. Um es vorweg zu nehmen: Es lohnt sich, ab und an bei cuil.com vorbei zu schauen und sich die quasi alternativen Suchergebnisse einmal anzuschauen.




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Samstag, 2. August 2008

Neue Gerichtsurteile - GEZ in der Zwickmühle?

Das Thema GEZ ist nicht neu - ich habe schon einige Beiträge dazu verfasst. Bislang allerdings mit dem traurigen Fazit, dass man um die Zwangsgebühr bei Nutzung eines internetfähigen Computers kaum herum kommt. 5,52 Euro verlangt seit 2007 die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (GEZ) monatlich für den Besitz und Betrieb eines internetfähigen Rechners.

Nun hat ein Anwalt dagegen geklagt und vor dem Verwaltungsgericht Koblenz Recht bekommen: Zwar könne er mit seinem PC per Internet Sendungen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten empfangen: Jedoch rechtfertige dies nicht ohne Weiteres die Gebührenerhebung. Herkömmliche Rundfunkempfangsgeräte seien speziell für einen Hörfunk- oder Fernsehempfang ausgerichtet und würden nach der Lebenserfahrung zu diesem Zweck angeschafft. Anders verhalte es sich bei einem internetfähigen PC, der den Zugriff auf eine Fülle von Informationen ermögliche und in vielfacher Weise anderweitig genutzt werde.

Darüber hinaus verwies das Gericht auf das Grundrecht der Informationsfreiheit, welches garantiert, sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert informieren zu können. Werde eine Rundfunkgebühr für Internet-PCs erhoben, so sei das eine staatliche Zugangshürde, die mit der Informationsquelle nichts zu tun habe. Das widerspreche dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.

Dieses Urteil - so es denn nicht gekippt wird - könnte eine Signalwirkung für ganz Deutschland haben, auch mit der Konsequenz möglicher Rückforderungen bzw. Rückzahlungen.

Meine Meinung: Erstmals wurde ein Urteil gesprochen, bei dem die Richter praxisnah entschieden und dem Treiben der GEZ Einhalt geboten.

Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass das Urteil noch nicht rechtskräftig ist - im Falle einer Berufung muss das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz entscheiden, ob die Einschränkung der Formulierung "zum Empfang bereithalten" Bestand hat.

Quellen:
golem.de
onlinekosten.de





Mittwoch, 30. Juli 2008

Adidas und die Quantentheorie

Wer jetzt eine wissenschaftliche Abhandlung erwartet, wird vermutlich enttäuscht sein: Als "Quanten" bezeichnet man in meinem Sprachraum volkstümlich die Schuhe...

Und um genau diese geht es bekanntlich bei Adidas. Ein Unternehmen, dass bislang in China hat kostengünstig produzieren lassen. Doch die Zeiten haben sich geändert, wie das Management des Unternehmens feststellt: "Die von der Regierung festgelegten Löhne würden allmählich zu hoch".

China wird wohl künftig statt als Produktionsstandort nur noch als Absatzgebiet eine Rolle spielen - die Manager denken global und haben schon kostengünstige Fertigungsstätten ausgemacht, so zum Beispiel in Laos, Vietnam, Kambodscha und in Indien. Dass die Produktion nach Deutschland zurückkehrt, wird seitens des Unternehmens ausgeschlossen: "Ein in Deutschland produzierter Sportschuh würde im Laden rund 500 Euro kosten".

China als Land der Konsumenten - dazu passt, dass Adidas einer der größten Sponsoren der Olympischen Spiele in der Hauptstadt Peking im August ist. Noch Fragen?

Quelle: manager-magazin.de





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Dienstag, 29. Juli 2008

Aldi in Frühlingslaune

Nein, das ist kein verspätet ausgelieferter Beitrag, sondern bezieht sich auf den Newsletter von Aldi vom 28. Juli diesen Jahres:

Jetzt bin ich doch etwas verunsichert: Will mir der Discounter alte Blumen aufschwatzen oder weiß er, dass ich nicht immer spontan bei Angeboten zuschlage und macht für mich schon Werbung für den nöchsten Frühling?

Wie auch immer - mit den Frühlingssträußen kommt Aldi mir aktuell gerade unpassend. Und das dürfte nicht unbedingt an mir liegen...

Montag, 28. Juli 2008

Schwarzes Loch statt Sommerloch?

Der größte Teilchenbeschleuniger der Welt, der Large Hadron Collider (LHC) der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) will - dem Vernehmen nach im August - ein Experiment starten, dass sehr umstritten ist.

Bei diesem Experiment werden in einem rund 27 km langen Ringbeschleuniger (LHC) Protonen auf eine Energie von rund 7 Tera-Elektronenvolt (TeV) beschleunigt und auf Protonen, die auf die gleiche Energie beschleunigt wurden, geschossen. Experimente mit derartigen in Beschleunigern erzeugten hochenergetischen Protonen sind bisher noch nicht gemacht worden und sind auch gegenwärtig nur bei CERN möglich. Es wird für möglich gehalten und ist sogar erwünscht, dass bei diesem Experiment u.a. auch kleinste "Schwarze Löcher" entstehen. Nach den derzeitigen theoretischen Kenntnissen zerfallen die dabei entstandenen kleinsten "Schwarzen Löcher" innerhalb von Sekundenbruchteilen. Kritische Wissenschaftler hingegen halten es für möglich, dass ein schwarzes Loch entsteht, dass sich in die Erde einnistet und die Erde in relativ kurzer Zeit auf die Größe von einem Zentimeter reduziert.

Man spricht von etwa 50 Monaten, die es dauern würde, bis ein außer Kontrolle geradenes schwarzes Loch die Erde "aufgefressen" hätte. Das Problem - so die Kritiker der Experimente in CERN - ist, dass ein solches schwarzes Loch nur "fressen", aber nicht abnehmen kann. Und zwar nicht linear, sondern exponentiell.

Entgegen aller sonstigen Verschwörungstheorien zu diversen Themen ist es hier aus meiner Sicht schon bedenklich, dass man sich in CERN auf Experimente einlassen will, bei denen Versuch & Irrtum im Fall der Fälle nur ein einziges Mal funktioniert.

Weiterführende Links:

golem.de - Interview: Chaos, Verschwörung, schwarze Löcher

n-tv.de - Schwarzes Loch frisst Erde

3sat.de - Chemiker befürchtet Schwarze Löcher durch das Cern

drillingraum.de - CERN und Schwarze Löcher

Sicherheits-PDF von CERN auf Deutsch


Fernsehbeiträge:

http://www.3sat.de/webtv/?nano_080709_forschung_und_verantwortung_2.rm

http://de.truveo.com/Abenteuer-Wissen-vom-2-Juli-2008/id/3837507644

Dokumentation der Klage in Amerika:

http://www.lhcdefense.org/



Donnerstag, 24. Juli 2008

100jährige Speicherkarte von ScanDisk

Während bisher das Augenmerk der Speicherkartenhersteller darauf lag, möglichst viele Schreib-/Lese-Vorgänge zu garantieren, geht ScanDisk jetzt einen anderen Weg: Das Speichermedium (geplant ab 128 MB) soll nur einmal beschreibbar sein, dafür aber eine Haltbarkeit von 100 Jahren haben.

Meine Meinung: Das Ganze klingt ja erst einmal nicht schlecht. Die Frage ist nur, ob jemand garantieren kann, dass es in 100 Jahren (oder auch schon in 25) noch Kartenleser gibt, welche diese "SD Worm Card" lesen kann. Denn: Ansonsten nutzt die garantierte Haltbarkeit der gespeicherten Daten herzlich wenig.

Und wer die Lebenszyklen diverser Speichermedien der Vergangenheit miterlebt hat (z.B. 5,25" Diskette, diverse Bandlaufwerke...), wird schnell zu einer eher skeptischen Bewertung finden.

Quelle: onlinekosten.de




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Mittwoch, 2. Juli 2008

Digitale Bilderrahmen: mehr Flop als Top

Anfangs waren Hersteller und Händler ziemlich euphorisch, was die Umsatzerwartungen bei digitalen Bilderrahmen anbelangte. Inzwischen ist eine gewisse Ernüchterung eingetreten und die Zahlen wurden nach unten korrigiert: Weitaus weniger Käufer als erwartet stellen sich ein weiteres Display in die Wohnung.

Zwar gibt es immer wieder Versuche, durch mehr oder minder ausgefallene Technik - wie beispielsweise die integrierte SIM-Karte zum Empfang von MMS - Kunden zu begeistern, aber das Geschäft geht schleppend.

Realistisch betrachtet ist das auch kein Wunder: Inzwischen haben die meisten Technik ambitionierten Zeitgenossen Notebook, Flachbildschirme am PC, TFT-Fernseher, Navigationsgeräte, Video- und MP3-Player, Handy etc., mit denen sich Fotos anzeigen lassen.

Und die Oma von gestern, die sich einen solchen digitalen Bilderrahmen aufs Nachtschränkchen stellt, ist inzwischen die Silversurferin von heute, die sich die Bilder ihrer Enkel per Mail schicken lässt...

Kurzum: Irgend wie kann man für diese Produkte keine wirkliche Zielgruppe ausmachen. Da nützt es auch nichts, wenn bei idealo.de bei der Vorstellung eines Agfa-Rahmens fast schon schwärmerisch von einem "Multifunktionsgerät" gesprochen wird.

Fast schon zum Schmunzeln ist - in Anbetracht des Display mit einer Diagonale von 7,6 cm - der Satz: "Man kann sich nicht nur musikalisch wecken lassen, sondern auch ganz sanft durch heller werdendes Licht, welches vom Mini-Bildschirm ausgestrahlt wird."

Sicher, sicher: Wer vom Licht dieses Displays aus seinen Träumen geweckt wird, den kann auch eine niesende Fliege wecken. Nichts für ungut: Aber um mich per Licht zu wecken, bedarf es schon "etwas" mehr Licht. Und ich denke, vielen Anderen geht es ähnlich.

Mein Fazit: Ob 90 (wie bei dem verlinkten Agfa-Produkt) oder 150 Euro - das Geld ist anderswo besser ausgegeben. Bei Fotos fällt mir sofort ein kreativ gestaltetes, gedrucktes Fotobuch ein. Für das Geld bekommt man schon drei bis fünf davon. Und dieses kann man - unabhängig von digitalen Speichermedien - auch in 50 Jahren noch anschauen. Doch das ist schon wieder ein anderes Thema...

Foto: Agfa






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Donnerstag, 26. Juni 2008

Roster gewinnt gegen Döner, UEFA-TV im Abseits

Was war das Gestern für ein Spiel: Aufregung pur bis zur letzten Minute. Und das nicht nur wegen der Zitterpartie aus fussballerischer Sicht. Letztlich hat Deutschland mit etwas Glück den Einzug ins Finale geschafft.

Noch mehr gezittert haben wohl die TV-Verantwortlichen ob der mehrfachen totalen weltweiten Bild- und Tonausfälle des so genannten International Broadcast Centre - der zentralen Empfangs- und Sendestation aller Video- und Audiosignale in Wien - die dann zu Radioreportagen auf dem Niveau der 60er Jahre führten.

Und dies in einer Zeit, wo man dem Verbraucher das Handy-TV schmackhaft machen will. Dass es bis zur EM 2008 nicht gelungen ist, die technischen Voraussetzungen dafür zu schaffen, steht dabei auf einem anderen Blatt.

Blitzschlag und Gewitter hin und her - der Hauptgrund für dieses Dilemma ist das Bildübertragungsmonopol, das die UEFA an sich gerissen hat. Lediglich die sich unabhängig fühlenden Schweizer sendeten fröhlich weiter und wurden dann über Strecken dankbar als Bildquelle vom ZDF genutzt.

Informationsdirektor Elmar Oberhauser vom ORF sagte bereits vor diesem Live-Gau: "Es kann nicht sein, wenn eventuell etwas passieren würde und wir können das nicht herzeigen."

Wie wäre es, wenn die Sender wieder wie früher ihre eigenen Ü-Wagen zu den Stadien schicken und eine vernünftige Live-Übertragung gewährleisten? Erst, wenn diese Hausaufgaben gemacht sind, sollte man sich Gedanken über I-Net-Streaming und Handy-TV machen. Aber bitte ohne UEFA-Monopol...




Mittwoch, 18. Juni 2008

Testmails senden ohne zu nerven

Wie man seine Mail-Einstellungen testen und Problemen auf die Spur kommen kann - dazu gibt es einen Tipp bei digitalpilot.de .

Sicher interessant für alle, die sonst immer Freunde und Bekannte "nerven"...

Montag, 2. Juni 2008

Schäuble lud und keiner kam...

Heute war also der Tag, wo Minister Schäuble die Telekom-Branche zum Erfahrungsaustausch eingeladen hatte. Dumm gelaufen nur, dass fast keiner die Einladung zum Plausch bei Eistee und Keksen angenommen hat. Vielleicht lag es an dem etwas zu abschreckenden Text: "Es soll erörtert werden, wie der Datenschutz in Unternehmen wirksam realisiert werden kann und welche Maßnahmen dazu beitragen können"

Wobei sich die Frage stellt, weshalb Lidl nicht auch auf der Einladungsliste stand...

Irgend wie habe ich den Verdacht, dass der Minister etwas neidisch auf die Privatwirtschaft blickt, die einfach macht, was er gern wollte. Gut: Bei Lidl ist es schief gelaufen. Aus meiner Sicht aber aus einem anderen Grund: Die haben ihre Überwachungspraktiken einfach falsch verkauft: Hätte man behauptet, dies diene der Terrorbekämpfung und kontrolliert wurde nur, ob nicht wer irgend wo eine Bombe versteckt - es hätte keine solch heftigen öffentlichen Diskussionen gegeben...

Nun müssen Bundesnachrichtendienst, das Bundesamt für Verfassungsschutz und der Militärische Abschirmdienst selbst sehen, wie sie die Republik unter Kontrolle bekommen. Einen Ansprechpartner haben sie zumindest - die Berliner Datenauswertungsfirma Network.Deutschland, die Rechnungen in Millionenhöhe an die Telekom gestellt hat.

Besonders pikant: Laut Financial Times Deutschland haben auch ehemalige Stasi-Mitarbeiter für die Telekom Journalisten überwacht. Agenten der Berliner Wirtschaftsdetektei Desa Investigation & Risk Protection sollen nach den Angaben das Redaktionsbüro des damaligen FTD-Chefreporters Tasso Enzweiler mit versteckter Kamera ausgeforscht haben. Geschäftsführer und Firmengründer der Desa sind Frank Hendrik J. und Klaus-Dieter B., beide waren früher bei der Spionageabwehr der Stasi beschäftigt, so das Blatt weiter.

Samstag, 5. April 2008

Gratis 1GB-Speicherstick


Aktuell bietet Pearl einen PConKey 1 GB USB-Speicherstick USB2.0 innerhalb einer Paragon-Promotion-Aktion gratis an. Wer also schnell ist und diesem Link folgt, kann sich diesen mobilen Datenspeicher sichern.

Lediglich Portokosten (bei Bezug in Deutschland) in Höhe von 3,90 Euro fallen bei Bankeinzug an, das Mitbestellen weiterer Artikel ist nicht erforderlich.






Freitag, 4. April 2008

Horch & gugg

...so nannte man zu DDR-Zeiten die Stasi. Nach dem nun zunächst Lidl in den Schlagzeilen war, berichtet u.a. der Stern über weitere Aktivitäten von Möchtegern-Spionen in anderen Supermärkten.

Der Grundtenor der betroffenen Unternehmen, zu denen u.a. Edeka und Lidl gehören, lautet "das haben wir so nicht gewollt bzw. in Auftrag gegeben".

Ohne diese Aussagen bewerten zu wollen bzw. zu können bleibt die Frage, was die Motivation der anscheinend übereifrigen Spitzel war.

Könnte es nicht sein, dass diese eine entsprechende Ausbildung noch zu DDR-Zeiten genossen haben und diese bei ihren jetzigen Arbeitgebern ein- und umsetzen?

Zu Wendezeiten ging u.a. in Leipzig ein Aufruf um, der lautete "Stasi in die Produktion". Vielleicht hat die angesprochene Zielgruppe nur das Wort "Produktion" falsch interpretiert und wirkt jetzt - gestärkt und gewendet - in diversen Sicherheitsunternehmen?

Zugegeben: Das Ganze ist eine vage Vermutung. Aber so abwegig ist der Gedanke doch nicht, oder?





Montag, 3. März 2008

Die KSK am Scheideweg

In meinem Firmenblog hatte ich bereits über die neuen Entwicklungen bei der KSK (Künstlersozialkasse) berichtet.

Aktuelle Gerichtsentscheidungen zeigen mir, dass die KSK in der bisherigen Form ein Auslaufmodell und so nicht mehr haltbar ist.

Da klagt sich ein Tätowierer aus Marl am 21.02. diesen Jahres erfolgreich in die KSK ein. In der Vergangenheit wurde diese Personengruppe als Kunsthandwerker klassifiziert.

Die "Aufweichung" der KSK ist nicht mehr zu übersehen. Der Airbrush-Autoveredler darf, der Lackierer muss draussen bleiben. Der Bäcker ist ein Handwerker, der Konditor ein Künstler?!

Vielleicht schaffen es sogar Hartz-IV-Empfänger in die KSK - als Lebenskünstler...

Aus meiner Sicht sind die gegenwärtigen Aktivitäten der KSK zur Geldbeschaffung - viele Unternehmen erhalten gerade Fragebögen und infolge Nachzahlungsaufforderungen für KSK-Sozialabgaben auf diverse beauftragte Leistungen - die logische Konsequenz dieses Dilemmas.

Anscheinend gibt es nur zwei Optionen: Zurück zu den Wurzeln (was wohl nicht mehr machbar ist) oder aus der KSK wird eine DSK . eine Dienstleistersozialkasse. Wie dies in der Praxis allerdings aussehen könnte, dafür fehlt mir - zugegeben - auch die gedankliche Kreativität.

Fakt ist, dass der gegenwärtige Schwebezustand nicht von Dauer sein kann und pragmatische Lösungen gefordert sind. Es kann nicht sein, dass ein Tätowierer aufgenommen wird, während man vor Kunsthandwerkern (noch) die Tür zuschlägt (Quelle: Wikipedia)




AutoScout24 - Europas großer Automarkt


Dienstag, 12. Februar 2008

Nokia: Politiker an die Front

Da haben sich Struck und andere Genossen so solidarisch gezeigt, in dem sie - wie opferbereit aber auch - auf ihr gutes Nokia-Handy verzichteten und auf (nicht näher benannte) Konkurrenzprodukte zurück griffen. Doch genutzt hat dies alles nichts: Heute wurde das Aus für das Bochumer Nokia-Werk besiegelt.

Auch wenn sich die Politik beim Plattmachen ostdeutscher Betriebe zumeist dezent zurück gehalten hat, was solidarische Symbolhandlungen anbelangt, aber jetzt ist Handeln gefordert!

Ich fordere unsere Spitzenpolitiker auf, eine Mannschaft für die nächste Weltmeisterschaft im Handy-Weitwurf aufzustellen. Bekanntlich findet diese WM ja in Finnland statt. Und dann wünsche ich mir wurfstarke Menschen mit Vorbildwirkung, die den Finnen "ihre" Nokias an den Kopf - ups... - möglichst weit werfen.

Umgesetzt werden könnte dieses Event publikumswirksam als Außenwette bei "Wetten dass". Für Thomas Gottschalk schon einmal eine Vorlage: Wenn es das Regierungsteam nicht schafft, Weltmeister im Handyweitwurf zu werden, arbeitet diese aufgestellte Mannschaft eine Woche lang im Nokia-Werk in Rumänien. Mit dem dort geltendem Stundensatz, versteht sich. Der Differenzbetrag aus den üblichen Einkünften kommt den betroffenen Familien zugute.

Mir wird beim Klickern so richtig weinerlich. Ich glaube, dass könnte die Einschaltqoute am Samstagabend werden. Und ich habe nix davon. Außer: Vielleicht liest ja Thomas Gottschalk meinen Beitrag...



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