Samstag, 29. Dezember 2007

MyMiniCity - erspielte Erfahrungen

Am 20. Dezember, als ich erstmals über MyMiniCity berichtete, hatte ich mir aus purer Neugierde auch eine virtuelle Stadt quasi auf der grünen Wiese eingerichtet. Und war damit auf Rang ~1500 in etwa.

Eigentlich wollte ich nur kurz antesten, wie das "SimCity für Browser" so läuft - ganz ohne ernsthafte Ambitionen. Es schien zunächst, dass alles per einfacher Klickerei oder - für die Freaks - per Scrip zu realisieren war...

Desto länger ich mich mit dem Spielchen befasste, desto mehr verstand ich, dass man - wenn man erst einmal das Konzept der Spielemacher verstanden hat - durchaus mit etwas Überlegung punkten konnte.

Die von mir bereits beschrieben Serverausfälle halten sich wider Erwarten in Grenzen - meist in der Nacht zwischen 1:00 und 3:00 unserer Zeit zwingt die Anzahl der Zugriffe zu kurzen Pausen. Allerdings konnte ich feststellen, dass bei mehreren Browserfenstern mit MMC-Adressen der eigene Rechner ganz schön gefordert ist und die CPU-Last beim Absurfen der gesammelten Links ganz schön in die Höhe geht.


Hier ein Screenshoot vom 27.12.2007.

Apropos gesammelte Links: Solch eine Linksammlung (ich habe meine gleich online abgelegt) ist ganz hilfreich, wenn man Vertrauen aufbauen und Gegenbesuche generieren will. Und damit bin ich schon bei den Tipps zum Spiel...

  • Man wähle einen möglichst einprägsamen Städtenamen, am besten ohne Bindestriche und Umlaute;
  • Der Nickname sollte identisch mit dem Städtenamen sein, ansonsten ist in den "Nachrichten-Fenstern" bei Besuchen anderer Städte der Text so zu gestalten, dass der Städtename eindeutig erkennbar ist;
  • Die Programmierer haben "Spam"-Sperren eingebaut, so dass wiederkehrender Text (z.B. Einladungen in die eigene Stadt) gefiltert wird. Dummerweise erkennt man dies erst nach einem Refresh der Seite. Ergo ist der Text stets um ein, zwei Zeichen zu modifizieren;
  • Zum Spieleprinzip gehört, dass man pro Tag einmal einen gewerteten Besuch machen kann. Die Identifikation erfolgt dabei ausschließlich über die IP. Nach meiner Erkenntnis werden keine Cookies gesetzt bzw. ausgewertet. Was somit machbar ist bzw. nicht, überlasse ich der Fantasie des Lesers...
  • MMC wird global gespielt. Dies sollte man sich stets vor Augen führen. Zum Beispiel dann, wenn man Einladungstexte verfasst. Die große Poesie ist hier nicht gefragt. Kurze, leicht verständliche Sätze sind angesagt. Dabei wird Humor gern gelesen und erhöht vielleicht die Chance von Gegenbesuchen. Falsche Versprechungen hingegen (1 Besuch, 10 Gegenbesuche) können vielleicht einmal wirken, verprellen aber dann die Besucher.
  • Das Nachrichtenfenster nimmt nur eine gewisse Anzahl an Mitteilungen auf, ältere werden dann gelöscht. Wer nicht ständig in Echtzeit am Rechner agiert, sollte zumindest die Adressen der Besucher kopieren. Ein Gegenbesuch ist mehr als nur Höflichkeit. man schafft sich damit ein Stammpublikum, auf das man später schnell zurückgreifen kann.
  • Die eigenen "Ansagen" im Nachrichtenfenster der anderen Citys sollten eindeutig sein - auch, was den Wunsch der Optionen (/tra, /env, pop etc.) anbelangt;
  • Bei Gegenbesuchen ist es nur dann sinnvoll, die Wünsche nach genannten Optionen zu erfüllen, wenn die Besuche zeitnah erfolgen. Ansonsten ist der Besuch de facto verschenkt, wenn andere Besucher das Manko bereits ausgeglichen haben;
Soweit einige der eigenen Erfahrungen, die Aufstellung ist sicher nicht vollständig und wird vielleicht noch ergänzt ;-)

Wie man bei dem letzten Screenshoot sieht, wächst der eigenen Stadt nun auch ein gewaltiger Tower... ;-)

Gegenwärtig auf Platz 58 in Deutschland - ganz ohne jedes Scripting und ohne große Flankierung durch Websites - bin ich einmal gespannt, wie es weiter geht. Zur Zeit sind zwei, drei Stunden täglich an Zeit für das Spielchen drin. Nach den Feiertagen ist dies dann nicht mehr möglich. Schau'n wir mal...

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simyo - Deutschlands erster Mobilfunk-Discounter


Freitag, 21. Dezember 2007

MyMiniCity - erste Ausfallerscheinungen

Gerade erst habe ich mich zu dem Browserspielchen "MyMiniCity" geäußert, weil ich glaube, einen Jahresend-Hype ausgemacht zu haben, da übersteigt der Run die technischen Möglichkeiten.

Die mySQL-Datenbank ist restlos überfordert und kann die Anzahl der Anfragen nicht mehr bearbeiten - ein klassisches "timeout"...

Ich will jetzt nicht behaupten, ich hätte es gewusst. Aber irgend wie war es abzusehen, dass die Technik einen stillen Protest einlegt. Aber nur kurzfristig: Denn während ich hier klickere, ist das Problem schon wieder behoben...

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myby.de



Donnerstag, 20. Dezember 2007

MyMiniCity - Weihnachtshype 2007


Es ist schon frappierend, wie man mit einem ganz simplen Online-Spielchen die ganze Online-Welt durcheinander bringen kann. Und es scheint gerade die Einfachheit zu sein, die gegenwärtig den Run auf MyMiniCity auslöst. Immerhin hat Myminicity in zwei Wochen das erreicht, wozu Xing als Social-Web-Portal vier Jahre brauchte. Gegenwärtig verdoppelt sich wöchentlich die Besucherzahl und ein Ende ist nicht abzusehen.

MyMiniCity ist quais eine Light-Version von SimCity, nur dass man alle Interaktionen nur über die Weitergabe von Links auslöst. Zunächst legt man eine Stadt an: Namen wählen und eintippen - fertig. Keine Passwörter, keine Registrierung erschweren den Zugang zu MyMiniCity. Die Stadt wächst, indem man möglichst viele Freunde bittet, diese zu besuchen. Jeder Besucher zählt automatisch als Bewohner, wobei jede IP-Adresse pro Tag nur einmal gemessen wird.

Hat man 50 Bewohner zusammen hat, brauchen diese natürlich Arbeit - ansonsten droht Arbeitslosigkeit. Und schon beginnt die große Umzugswelle und die Bewohner verlassen die Stadt. Um das zu verhindern, muss nun ein neuer Link an möglichst viele Bekannte verschickt werden. Das wiederholt sich dann mit Infrastruktur, Sicherheit und Umwelt.

Gegenwärtig tauscht die halbe Welt Adressen nach dem Motto "besuchst du mich, besuche ich dich". Einige clevere Zeitgenossen wurden schon mit dubiosen Versprechungen gesichtet, wie "wer mich besucht, erhält 20 Gegenbesuche mit unterschiedlicher IP". Werbung wird konsequent gefiltert - weder Mailadressen noch URLs, auch nicht in raffinierter Maskierung, haben eine Chance, publiziert zu werden.

Ich persönlich bin nur gespannt, ob es in den höheren Levels dann doch noch individuelle Gestaltungsmöglichkeiten geben wird. Vielleicht aber läuft sich das Spiel über den Jahreswechsel auch einfach nur tot.

Egal, welchen Verlauf das Geschehen nimmt - ein cleveres Konzept kann man den Machern nicht absprechen.

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Link: Absolit Consulting über MyMiniCity

Update


Update II



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Dienstag, 4. Dezember 2007

iPhone: Telekom zeigt der Konkurrenz die Nase


Es war nur ein Sieg von kurzer Dauer, den Vodafone mit der einstweiligen Verfügung errungen hatte - das Hamburger Landgericht hat heute, diese Verfügung vom 12. November wieder aufgehoben.

Diese hatte T-Mobile untersagt, das iPhone nur als SIM-Lock-Variante und in Verbindung mit einem 24-Monatsvertrag anzubieten. Der Entscheid des Landgerichts trifft neben Vodafone, der die einstweilige Verfügung erwirkt hatte, auch den Anbieter Debitel. Jener hat seit vergangener Woche Käufer entsperrter iPhones einen Rabatt von 600 Euro angeboten.

Foto: iphone.com

Mit der Entscheidung des Landgerichts, gegen die Vodafone Berufung beim Hanseatischen Oberlandesgericht einlegen kann, wird T-Mobile auch das Angebot der entsperrten Geräte um 999 Euro zurückziehen. Damit macht das Debitel-Geschäftsmodell natürlich keinen Sinn mehr.

"Auch wenn es zukünftig rechtlich möglich ist, Handys in Deutschland mit derart restriktiven Netzsperren und Tarifbindungen zu verkaufen, halten wir das weiterhin für verbraucherfeindlich", so Vodafone in einer ersten Reaktion auf den Gerichtsentscheid.

Meine Meinung: Soviel Aufhebens, wie hier um ein vermeintliches Kult-Handy gemacht wird, ist das Teil nicht wirklich wert...



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