Donnerstag, 19. Juli 2007

SAT1 übernimmt Berichterstattung von der Tour de Farce

Die Entscheidung von ARD und ZDF, die Berichterstattung von der Tour de France wegen der neuerlichen Dopingvorwürfe "vorläufig" einzustellen, kann man sicherlich nicht wirklich kritisieren. Dass man sich zunächst für die Berichterstattung entschieden hatte, wird nunmehr sicher von vielen dahin gehend kommentiert, dass man es hätte wissen müssen. Ich persönlich denke, hier haben die Öffentlichen richtig und konsequent entschieden. Letztlich liegt die Entscheidungsgewalt doch beim Zuschauer - sprich die Einschaltquote bestimmt, ob sich das Geschäft mit der Werbung noch lohnt.

Inzwischen scheint der Wert der Tour soweit gesunken zu sein, dass es sich sogar die Mediengruppe ProSiebenSat.1 - gerade erst in den Schlagzeilen wegen der radikalen Stellenstreichung und Ausdünnung der Informationssendungen bei Sat.1 - leisten kann, die Übertragungsrechte zu erwerben.

Vollmundig verkündet der Sender, dass N24-Sportchef Timon Saatmann und Mike Kluge von der Tour berichten. Und merkt an "Alle, die dem Radsport verbunden sind, haben eine gute Berichterstattung verdient."

Ich denke: Wer was verdient hat, ist nicht die Frage. Wer etwas verdienen will - das hingegen liegt wohl auf der Hand.




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