Donnerstag, 12. Juli 2007

Pauli vs. Seehofer & Huber - (k)eine Überraschung

Was bisher nur Unkenrufe waren scheint sich laut einem Bericht des Deutschlandfunks nun doch zu bestätigen: Die "rote Landrätin" aus Fürth will im Herbst kandidieren, um Parteichefin der CSU zu werden.

Während sie bislang offen ließ, welche Ambitionen sie wirklich hat, stellt sie nun fest, dass die CSU "neue Akzente brauche". Ein Sprecher der CSU-Politikerin bestätigte auf ddp-Anfrage den Radiobericht.

Pauli hatte im letzten Jahr mit ihren Bespitzelungsvorwürfen gegen die Staatskanzlei innerparteiliche Querelen ausgelöst, die letztendlich zur Rückzugsankündigung von Ministerpräsident und CSU-Chef Edmund Stoiber führten.

Ob der Zeitpunkt der Ankündigung - kurz, nachdem Seehofer öffentlich gemacht hat, dass er sich gegen seine Berliner Geliebte und für seine Frau entschieden habe - klug gewählt ist, muss sich erst noch zeigen.

Klar ist nur, dass sie diese Entscheidung mit dem Wissen getroffen hat, dass die konservative Mitgliederschaft der CSU sie garantiert nicht unterstützen wird.









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