Sonntag, 22. Juli 2007

Congstar: Die Telekom versucht sich als Discounter

Seit wenigen Tagen ist Congstar am Start. Ob die Tochter der Telekom durch ihre Preise geeignet ist, der Mutter ernsthaft Konkurrenz zu machen, wird bei digitalpilot.de hinterfragt.

Ein Schnäppchen kann man sicher nicht machen, aber einige Offerten sind dennoch interessant für Wechselwillige, so das zusammenfassende Fazit.


Donnerstag, 19. Juli 2007

SAT1 übernimmt Berichterstattung von der Tour de Farce

Die Entscheidung von ARD und ZDF, die Berichterstattung von der Tour de France wegen der neuerlichen Dopingvorwürfe "vorläufig" einzustellen, kann man sicherlich nicht wirklich kritisieren. Dass man sich zunächst für die Berichterstattung entschieden hatte, wird nunmehr sicher von vielen dahin gehend kommentiert, dass man es hätte wissen müssen. Ich persönlich denke, hier haben die Öffentlichen richtig und konsequent entschieden. Letztlich liegt die Entscheidungsgewalt doch beim Zuschauer - sprich die Einschaltquote bestimmt, ob sich das Geschäft mit der Werbung noch lohnt.

Inzwischen scheint der Wert der Tour soweit gesunken zu sein, dass es sich sogar die Mediengruppe ProSiebenSat.1 - gerade erst in den Schlagzeilen wegen der radikalen Stellenstreichung und Ausdünnung der Informationssendungen bei Sat.1 - leisten kann, die Übertragungsrechte zu erwerben.

Vollmundig verkündet der Sender, dass N24-Sportchef Timon Saatmann und Mike Kluge von der Tour berichten. Und merkt an "Alle, die dem Radsport verbunden sind, haben eine gute Berichterstattung verdient."

Ich denke: Wer was verdient hat, ist nicht die Frage. Wer etwas verdienen will - das hingegen liegt wohl auf der Hand.




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Donnerstag, 12. Juli 2007

Pauli vs. Seehofer & Huber - (k)eine Überraschung

Was bisher nur Unkenrufe waren scheint sich laut einem Bericht des Deutschlandfunks nun doch zu bestätigen: Die "rote Landrätin" aus Fürth will im Herbst kandidieren, um Parteichefin der CSU zu werden.

Während sie bislang offen ließ, welche Ambitionen sie wirklich hat, stellt sie nun fest, dass die CSU "neue Akzente brauche". Ein Sprecher der CSU-Politikerin bestätigte auf ddp-Anfrage den Radiobericht.

Pauli hatte im letzten Jahr mit ihren Bespitzelungsvorwürfen gegen die Staatskanzlei innerparteiliche Querelen ausgelöst, die letztendlich zur Rückzugsankündigung von Ministerpräsident und CSU-Chef Edmund Stoiber führten.

Ob der Zeitpunkt der Ankündigung - kurz, nachdem Seehofer öffentlich gemacht hat, dass er sich gegen seine Berliner Geliebte und für seine Frau entschieden habe - klug gewählt ist, muss sich erst noch zeigen.

Klar ist nur, dass sie diese Entscheidung mit dem Wissen getroffen hat, dass die konservative Mitgliederschaft der CSU sie garantiert nicht unterstützen wird.









Montag, 9. Juli 2007

wpskins.net gekapert

Soeben musste ich feststellen, dass die Website www.wpskins.net gehackt wurde und über eine Zwischenseite (Screenshot oben) eine Weiterleitung auf eine Subdomain bei www.freewebs.com erfolgt.

Dem ersten Anschein nach scheint es sich um eine politische Aktion zu handeln - eine Gefährdung durch die verlinkte Site kann aus meiner Sicht wohl ausgeschlossen werden.

Für Interessenten nachfolgend noch ein Screenshot der Zielseite - damit keiner aus Neugierde selbst dahin surft und den Hackern die Statistik verbessert...

Dumm nur, da es sich bei der eigentlichen URL um eine stark frequentierte Fundus-Site für Blogger und insbesondere für die Nutzer von Wordpress handelt. Das eigentliche Ärgernis ist also die Nichterreichbarkeit von www.wpskins.net.




Donnerstag, 5. Juli 2007

Sexvideo kostenlos

...könnte man titeln, um eine aktuelle Meldung zu kommentieren. Ein Trick, der von Bloggern allzu gern verwendet wird, um neugierige Surfer auf ihre Website bzw. Blog zu locken. Auf solche Ideen würde ich nie kommen - ehrlich...

Dabei ist der Titel inhaltlich sogar korrekt, denn es geht um ein gratis Sexvideo der EU - oder, um genauer zu sein, um vier Videoclips erotischer Art (man beachte den Unterschied...). 45 Sekunden Aufregung pur, wie Focus Online zu vermelden weiß.

Die Videoclips wurden ins Internet gestellt, um für die Filmförderung der EU zu werben. Und einer davon zeigt Sexszenen aus Filmen namhafter europäischer Regisseure wie Pedro Almodóvar, Wolfgang Becker oder Bernardo Bertolucci.

Das Ganze - übrigens schon geraume Zeit bei YouTube zu finden - sorgt erst jetzt für Aufregung, nachdem die die britische Zeitung „Sunday Times" darüber berichtete und feststellte, dass auf Wunsch eines EU-Kommissars die Laufschrift „Nein, dies ist nicht ein EU-Kommissar mit seiner Kabinettschefin in einem Hotelzimmer in Klaipeda..." eingeblendet wurde.

Anspielungen auf Industriekommissar Günter Verheugen und dessen angebliche Affäre seien aus der Luft gegriffen, betont man. Ich bin geneigt, dies zu glauben. Vielleicht schütteln die Euokraten doch so langsam den ihnen nachgesagten Staub ab und entwickeln ein Feeling für zeitgemäße, auch provokative und und humorige Aktivitäten. Von Pauschalschelte, wie durch die Europa-Abgeordnete Doris Pack (CDU), die von "unangemessenen Sexszenen" spricht, sollte sich niemand abhalten lassen.



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Dienstag, 3. Juli 2007

Mercedes dreht die Soundregler runter: Letzte CD online

Im Sommer 2004 startete Mercedes Benz ein Projekt, dass sich zum Geheimtipp unter den Anhängern alternativer Musik entwickelte: Mehr oder minder regelmäßig gab es gratis CDs zum Download - von Soul, Latin, Pop, Rhythm&Blues über Nu Jazz bis Hip Hop wurden 17 CD-Editionen incl. Cover online gestellt.

Insgesamt waren 251 Künstler aus 30 Ländern an Mercedes Benz Mixed Tape - so nennt sich das Projekt - beteiligt. 2,4 Millionen Nutzer weltweit haben rund 17 Millionen Songs herunter geladen - die Verbreitung per "zweiter Hand" kann nur geschätzt werden.

Heute nun wurde die 18. und letzte Compilation online gestellt, ein Best of der bisherigen Ausgaben. Herunter geladen werden können CD bzw. optional einzelnen Titel unter www.mercedes-benz.com/mixedtape.

Wer die bisherigen Ausgaben verpasst hat, wird bei www.71grad.de fündig - dort stehen alle Compilations säuberlich aufgelistet zum Download bereit.

Doch ein genereller Rückzug seitens Mercedes ist dies nicht, wie Olaf Göttgens, Vice President Brand Communications Mercedes Benz Passenger Cars, weiß: Ab Herbst soll eine neue, weiterentwickelte Plattform präsentiert werden.




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Montag, 2. Juli 2007

Es geht auch umgekehrt: Lehrer zittern vor Schüler-Zensuren

Verkehrte Welt, könnte man meinen - im Schülernetzwerk spickmich.de erhalten Deutschlands Lehrer klassische Zensuren via Internet.

Drei Kölner Studenten, Tino Keller, Manuel Weisbrod und Philipp Weidenhiller stellten sich die Frage, warum zwar ihre Professoren an der Uni regelmäßig ein Feedback über ihre Lehrleistungen einfordern, die Lehrer früher an der Schule jedoch darauf keinen Wert legten. Die Antwort ist das Schülerportal, das seit Frühjahr online ist.

spickmich.de bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Pauker und Schule mit einer möglichst sachlichen Rückmeldung zu versorgen. Die Resonanz überraschte selbst die Macher: Über 100.000 Personen sind inzwischen registriert, die stetig steigenden Zugriffszahlen scheinen zu bestätigen, dass es nötig ist, auch den Lehrern Noten zu verpassen.

Inzwischen beschäftigt diese Benotungsfunktion bereits die Justiz: Das Kölner Landgericht verhandelte unlängst eine einstweilige Verfügung, die eine - durch Kritik an ihrer Person - erboste Gymnasiallehrerin erwirkt hatte. Jedoch gab die zuständige Richterin allen Punkten den Betreibern der Seite Recht und wird am 11. Juli voraussichtlich die Verfügung aufheben. Begründung: "auch Lehrer müssen sich im Bereich der Berufsausübung öffentlicher Kritik stellen". Die Betreiber betonen das Recht der Schüler, ihre Meinung über die Leistungen und das Auftreten ihrer Lehrer frei zu äußern.

Über 100.000 Lehrer sind bereits im Votum berücksichtigt, die sich in den einzelnen Bundesländern vor den Sommerferien nun ebenfalls über ihr Zeugnis freuen oder ärgern dürfen.








Vorsicht Falle: "Verbraucherschutzhilfe" treibt ihr Unwesen

Vor einer neuen Masche warnt die Verbraucherzentrale NRW: So seien bundesweit Anrufe einer so genannten "Verbraucherschutzhilfe" registriert worden, welche einen Schutz vor Werbeanrufen verspricht. Doch mit den echten Verbraucherschützern haben die Anrufer nichts gemeinsam - vielmehr soll den Betroffenen das Geld aus der Tasche gezogen werden..

Laut der Verbraucherzentrale agieren die Anrufer auch unter den Bezeichnungen "SDW J@-Net, J. Bandun", "SDW" sowie "J@-Net-Nord GmbH". Die Vorgehensweise ist dabei immer gleich: "Unter dem Vorwand, gegen eine Gebühr von 39,95 Euro mit einem Eintrag in eine Sperrliste einen Schutz vor lästigen Telefonanrufen zu bieten, verstößt der dubiose Anbieter selbst gegen das Verbot der unlauteren Telefonwerbung", so die Verbraucherzentrale NRW.

Es wird davor gewarnt, persönliche Kontoverbindungen an den vermeintlichen "Verbraucherschützer" weiterzugeben. Niemand dürfe wegen eines gewerblichen Angebots ungefragt angerufen werden. Einen wirksamen Schutz gegen unerbetene Anrufe gibt es aber bislang nicht. Das Dumme an der Sache: Mitunter geben sich die Anrufer der Verbraucherschutzhilfe als Mitarbeiter der Verbraucherzentrale aus und missbrauchen den guten Namen der Einrichtung.

Fazit: Wer seine Kontonummer zur Abbuchung der Schutzgebühr preisgegeben hat, sollte schleunigst reagieren und den abgebuchten Betrag von seiner Bank zurückbuchen lassen.

Quelle: www.discountfan.de



www.vgm.de


Google unterstützt Amazonas-Indianer gegen Holzfäller

Im Kampf gegen illegale Holzfäller und Bergbauarbeiter erhalten die Surui-Indianer im brasilianischen Amazonas-Gebiet jetzt Unterstützung von Google.

Der Stamm mit 1200 Mitgliedern setzt auf Google Earth, nachdem die brasilianische Regierung die seit Jahren anhaltende Gewalt nicht stoppen konnte. Mit der Google-Software sollen fortan die Aktivitäten der Holzfäller überwacht werden.

Von der Verfügbarkeit hochauflösender Satellitenbilder erhoffen sich die Indianer nicht nur eine bessere Überwachung von Holzfällern, sondern auch die Stärkung der Surui-Kultur durch eine Katalogisierung von medizinischen Pflanzen, Jagdgründen, Friedhöfen und Heiligtümern. Das Surui-Projekt soll Google zufolge andere Amazonas-Stämme inspirieren.

Dennoch ist Google Erath keine Real-Time-Informationsquelle: Die entsprechenden Bilder sind von Satellitenbildern und Luftaufnahmen abhängig, die derzeit aus den Jahren 1996 bis 2007 stammen. Mittels regelmäßiger Updates wird die Software mit besseren Daten, also aktuelleren Bildern in höherer Auflösung, versorgt.




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