Sonntag, 13. Mai 2007

Über 40 Millionen Deutsche im Internet

Laut der aktuellen Onlinestudie von ARD und ZDF sind inzwischen 40,8 Millionen Deutsche ab 14 Jahre im Internet.

Dies ist eine Steigerung um 2,2 Millionen gegenüber dem Vorjahr. Die größte Steigerung gab es bei den Frauen und bei Nutzern über 50 Jahre. Die Geschwindigkeit der Internetzugänge steigt ebenfalls: 59 Prozent der Nutzer verfügen über DSL & Co (Vorjahr: 48 Prozent).

Soweit, so gut. Man muss sich allerdings fragen: Wer hat die Studie mit welchen Intentionen erstellt? Und da kommt doch schnell der Verdacht auf (vor allem, wenn man das Statement von Dr. Helmut Reitze liest), dass die Öffentlichen hier ihre durch die neuen GEZ-Gebühren unter Kritik geradene Expansionspolitik rechtfertigen wollen.

Aus meiner Sicht sind die Internetaktivitäten der Sender bis hin zu Online-Shops und Kontaktbörsen durch den Staatsauftrag zur Grundversorgung gegenwärtig nicht gedeckt. Und damit auch nicht das Vorhaben von Dr. Reitze: "Die Ergebnisse der Studie bestätigen mich in unserer Strategie, das reichhaltige Angebot der ARD aus den traditionellen Medien "Das Erste", den dritten Fernsehprogrammen und den Hörfunk-Wellen auch soweit wie möglich auf allen neuen technischen Verbreitungswegen zugänglich zu machen."






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