Dienstag, 27. Februar 2007

Kfz-Meisterbetrieb Nixdorf in neuem Domizil

Mitte Januar war es endlich soweit: Die Kfz-Werkstatt Nixdorf konnte ihr neues Firmengebäude im ehemaligen Verdichterwerk Griebach eröffnen.

Anlässlich der Neueröffnung wurde am 13. Januar zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Freunde und Bekannte, aber auch viele Kunden nutzen die Gelegenheit, die neuen Firmenräume des Scharfensteiner Unternehmens zu besichtigen, aber auch, um zu diesem wichtigen Schritt zu gratulieren.

Unsere Fotogalerie zeigt einige Schnappschüsse von diesem Tag. Eine besonders farbenfrohe Attraktion war das Bodypainting, welches unter dem kritischen und interessiertem Auge des Publikums stattfand.




Die Firma Nixdorf bietet ein umfassendes Spektrum an Dienstleistung rund um das Auto.




Zum detallierten Lageplan des Unternehmens.



Samstag, 24. Februar 2007

Ruf doch mal an...

...war lange Zeit ein lockerer Werbespruch der Telekom. Einige haben sich das Motto zu eigen gemacht - sehr zum Verdruss der Angerufenen. Wer kennt nicht die penetrante Aufdringlichkeit der Telefonverkäufer, die alles Mögliche verkaufen (meist aber keine Telefone...).

Zur Zeit besonders auffällig unter anderem Tele2, die mehr oder minder brachial ihre Telefonverträge an den Mann bzw. die Frau bringen wollen. Verbraucherschützer sind bereits aktiv.

Für alle Genervten gibt es jetzt eine Lösung: Den Telefonpaul! Es sagt unter der Rufnummer 07 11 - 50 88 55 24 dem Anrufer, was Sache ist. Sind Sie von "erfolgreichen" MLM-Vertrieblern, dem netten SKL-Verkäufer, einer Einladung zu Günter Jauch oder dem Kostet-Fast-Nichts-Angebot eines Zeitungsverlages gestresst? Dann teilen Sie den Anrufern doch Ihre neue Rufnummer mit. Oder hinterlassen diese gleich in den Gewinnspielformularen....

Ob Sie Ihrer Schwiegermutter auch diese Nummer geben ist allerdings allein Ihre Entscheidung ;-)

Sonntag, 18. Februar 2007

Einem geschenktem Gaul...

...schaut man nicht ins Maul, sagt der Volksmund. Besser ist es allerdings - zumindest dann, wenn dieser Gaul ein Trojanisches Pferd ist und von Schäuble kommt. Dieser wird sich wohl an die griechische Mythologie erinnert haben, als ein Trojanisches Pferd den Kampf um die Mauern von Troja entschied. Aber ob diese Kriegslist auch in der Gegenwart von Erfolg gekrönt wird, ist zu bezweifeln.

Zumindest will unser Bundesinnenminister uns sg. Trojanische Pferde auf die Festplatte installieren lassen, die zum Zwecke der Terrorismusbekämpfung mehr oder minder sensible Daten ausspähen und dem BKA melden. Noch ist ein solches Vorgehen durch die Gesetzgebung nicht gedeckt und noch lässt man uns glauben, dass dies aus genau dem Grund bislang nicht geschieht. Aber: Herr Schäuble will sich die Rückendeckung der Justiz holen und seine Pläne dann legalisiert umsetzen.

Für alle Fälle hat der Antivirensoftwarehersteller Sophos schon einmal Standpunkt bezogen; "Wir werden auch staatliche Trojaner stoppen" kündigte Sophos-Chef von Kienlin an.

Ob sich alle Softwareentwickler der Branche so klar positionieren bleibt abzuwarten. Genau so, wie abzuwarten bleibt, ob sich die Justiz nicht doch noch der Politik beugt. Wer kann schon gegen die Bekämpfung des Terrorismus sein? Zur Erinnerung: Aus genau diesem Grund haben wir unlängst wieder angefangen zu Rauchen. Mit dem Bewusstsein, dass ein erheblicher Teil der Tabaksteuer eben auch der Terrorismusbekämpfung zugute kommt. Aber das ist jetzt schon wieder eine neue Geschichte...

Montag, 12. Februar 2007

Vorsicht Falle: EuCeVa sucht Testpersonen

Wieder einmal landete eine Mail in der Inbox, die eigentlich sofort gelöscht werden sollte. Zu plakativ die Werbung, zu blenderisch die Versprechungen.
"EuCeVa führt.... Verbraucher- und Marktanalysen durch. .... Sie haben die Möglichkeit, für uns als Prüfer tätig zu werden. ... Als Dank für Ihre Hilfe dürfen Sie alle durch Sie geprüften Waren im vollen Umfang behalten."

Was steckt dahinter? Zunächst die Firma EuCeVa , die im Impressum der zugehörigen Website die Firma EuMedien GmbH mit der Geschäftsführerin Claudia Rohde als verantwortlich angibt. EuMedien GmbH wiederum benennt in ihrem Impressum die Website www.produkte-testen.de, die nach gleichem Prinzip aufgebaut ist. Einen Einblick über die Verfahrensweise erhält man bei Ciao, der durch umfangreiche Kommentare gedeckt wird. Aktuell werden bei Vertragsabschluß 93,70 Euro im Lastschriftverfahren für ein Jahr Mitgliedschaft abgebucht. Dafür hat man diverse Fragebögen zu beantworten und erhält nach dem Zufallsprinzip bestimmte Produkte zum Test , die dann in persönliches Eigentum übergehen.

Schmackhaft gemacht wird das Ganze durch interessante Consumerartikel, wie Handys, Notebooks u.a. mehr, die in der Mail und auf der Website beworben werden. Ein Anspruch, bestimmte Artikel oder gar eine gewisse Anzahl in einem gewissen Zeitraum zu erhalten, besteht nicht. So berichten Betroffene, dass sie einmal ein billiges Kleinstradio, ein anderes Mal eine Tube Kleber erhalten haben.

Interessant auch, dass die Werbemail von Minibid verschickt wurde. Die Website bietet Auktionen zum Niedgrigstpreis per (kostenpflichtiger) Telefonanrufe an. In deren Impressum wiederum ist die Centurixx GmbH mit dem Geschäftsführer Sven Urbschat aufgeführt.

Und spätestens jetzt wird es interessant: In der Datenschutzerklärung von planet49.com liest man, dass "gesammelte Informationen" von PLANET49 GmbH, Burda Direct Interactive GmbH, Conrad Electronic SE, Centurixx GmbH, EBCS Ltd. Bad Sachsa und Unister GmbH genutzt werden. Weitere Recherchen ergeben, dass der Kreis der beteiligten Unternehmen dann durch Verpflechtungen (Beispiele: McGrazy GmbH, SoFinA GmbH) immer größer wird. Die SoFina GmbH z.B. betreibt die Auktionsplattform Telebid, die - so die Meinung des Autors - eher ein Glücksspiel ist und deren Praktiken sehr fragwürdig sind. Dies allerdings ist wieder ein anderes Thema.

Interessant sind diese Verküpfungen hinsichtlich der Adressammlungen und Weitergabe. Wer bereits E-Mails mit dem Text "Sie erhalten diese Mail, weil Sie bei einem Gewinnspiele von uns oder einem unserer Partner teilgenommen haben" erhalten hat, wird dies jetzt besser verstehen. Nach Auffassung des Autors ist dies Spam, wenn nicht ausdrücklich der Weitergabe der personenbezogenen Daten zugestimmt wurde.

Fazit: Erhalten Sie eine solche oder ähnliche Mail, die aus Ihnen einen kompetenten Tester machen will und lukrative Konsumgüter verspricht - vergessen Sie es! Nehmen Sie den Jahresbetrag von fast 100 Euro und erfüllen Sie sich ihre Kaufwünsche selbst. Und überlegen Sie, wer Gewinnspiele veranstaltet und zu welchem Zweck. Lesen Sie stets das Kleingedruckte. Nicht selten kann es ein Gewinn sein, auf einen ausgelobten Gewinn zu verzichten.





Jetzt bestellen!



Second Life - Hype oder mehr?

Irgend wie kommt man an den Thema nicht vorbei - die Medien berichten, in jedem Blog und im persönlichen Umfeld wird davon gesprochen und manche haben schon richtig Geld damit verdient.
Da es genug Informationsquellen im Web gibt an dieser Stelle nur der Versuch einer Kurzbeschreibung für (noch) Unwissende ;-)

Für manche ist Second Life die Online-Version eine Wirtschaftssimulation mit mäßiger Grafik, andere wiederum sehen daran eine Fortsetzung von Web2. 0. Sicher scheint, dass Secound Life zumindest kräftige Impulse auf das Internet von Heute sendet und - wenn es sich nicht selbst als neue Plattform durchsetzen sollte - zumindest erahnen lässt, wie Interaktivität eines Tages aussehen könnte. Spannend ist die Entwicklung allemal.

Freitag, 9. Februar 2007

Harz statt Hartz (IV)


Dass es riskant ist, Reformen nach Personen zu benennen, ist eigentlich bekannt. Im konkreten Fall sind nun die Bezieher des ALG II -Geldes, im allgemeinen Sprachgebrauch HartzIV-Empfänger genannt, doppelt gestraft: Peter Hartz als Namensgeber ist zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung und einer Geldstrafe von 576.000 Euro verurteilt worden und ist somit vorbestraft.
Dass der smarte Geschäftsmann, der dem VW-Betriebsratschef Klaus Volkert ein Leben in Saus und Braus ermöglichte, nicht in den Knast muss, ist einem Deal mit der Staatsanwaltschaft zu verdanken. Oder anders formuliert: Geld beugt Recht.
Was hat dies nun mit obigem Harz-Panorama zu tun, wird sich der geneigte Leser jetzt fragen. Ganz einfach: Neben Politikern aller Parteien und den verschiedenen Medien fahndet jetzt auch das NDR-Wirtschaftsmagazin "markt" nach einen neuen Namen für die Reform, quasi als Hartz-Ersatz. Und das Originelle daran: Zu gewinnen gibt es eine Reise - in den Harz.

Donnerstag, 8. Februar 2007

Liebe geht durch den Magen

...sagt der Volksmund. Konsequent zu Ende gedacht kann man auch sagen: Sie ist für den Arsch. So oder so ähnlich müssen die Marketingstrategen vom Discounter Plus gedacht haben, als sie Ihr Toilettenpapier mit Rosenduft als Valentinstag-Geschenk offerierten. Ganz sicher scheint man sich bei Plus aber seiner Sache nicht zu sein - zumindest ist das Produkt online nicht zu finden. Also dann meine Herren: Es müssen nicht immer Rosen sein...

Mittwoch, 7. Februar 2007

Navigationssysteme - mehr als ein Hype?


Die Zeiten, wo Autofahrer im Nord-Ostsee-Kanal landeten, weil sie blind auf ihr Navigationssystem vertrauten und dessen Programmierer statt einer Fähre eine Brücke in die Datenbank eintrugen, scheinen vorbei zu sein. Inzwischen scheint es mehr "Navis" in Autos zu geben als z.B. Eiskratzer für eine gute Sicht. Wobei: Die braucht man vielleicht bei guten "Navis" eines Tages nicht wirklich mehr...

Gerade hat Stiftung Warentest wieder ein aktuelle Produkt von Aldi getestet, welches für schlappe 279 Euro zu haben ist. Mit durchweg positivem Ergebnis.

Interessant ist folgende Aussage: "Falls auf der geplanten Route ein Stau auftritt, kann das Navigationssystem mit Traffic Message Control (TFC) eine alternative Strecke berechnen und den Stau umfahren". Kurz überlegt: Da es kein ITFC (Intelligent Traffic Message Control) ist, werden also alle Benutzer dieses "Navis" auf die gleiche Ausweichstrecke geschickt. Und wir als Navi-Verweigerer fahren dann in einen Stau, der keiner mehr ist.

Das sind doch goldige Aussichten. Leute: Auf zu Aldi & Co - kauft euch, sofern noch nicht vorhanden, endlich ein Navigationssystem. Damit wir anderen wieder frei Fahrt haben.


Sonntag, 4. Februar 2007

Scharfensteiner Ideenwerkstatt mit Handübungsbrett


Das Scharfensteiner Unternehmen " eigne - die Ideenwerkstatt" präsentiert ein sogenanntes Handübungsbrett, welches für die Rehabilitation im medizinischen Bereich, aber auch für die Arbeit mit Kindern entwickelt wurde.

Das Handübungsbrett ist darüber hinaus jedoch auch für computergestresste Hände und Finger im beruflichen und privaten Alltag eine Empfehlung, wird doch durch (spielerische) Übungsaufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad die Feinmotorik und Sensorik trainiert.

Das Handübungsbrett "Edno" wird für 29,95 Euro im Onlineshop des Unternehmens angeboten.

Blog Feedback